„Ja, mein Lieber, jetzt beginnt der Ernst des Lebens“, meinte Daniel.
Wir, Daniel und ich, hatten uns, wie so oft, wieder einmal verabredet. Es war bereits einige Zeit seit meiner letzten Reise nach China vergangen, aber diese Zeit hatte ich genutzt, mit der wohlwollenden Unterstützung des Chefs und der Aussicht, in nicht allzu langer Zeit sogar einige Anteile an der Firma zu erwerben und so, zusammen mit zwei weiteren Geschäftsführern, Juniorpartner im Unternehmen zu werden, zunächst auf vielen Ebenen sowohl Personalien als auch organisatorische Abläufe anzuschieben und darüber hinaus schon eine strategische Neuausrichtung der gesamten Handelsaktivitäten vorzubereiten.
Klar, dass ich mich mit Daniel oft und sehr intensiv über meine Intentionen austauschte, und seine Ratschläge und die so gut wie sichere Begleitung durch seine Bank, besonders bei den notwendigen Finanzierungen der umfangreichen Erweiterungen, die wir planten, waren notwendig und taten mir richtig gut.
Für Daniel und die Bank, übrigens die Hausbank meiner Firma, waren diese Pläne ‚per se‘ interessant, unabhängig von unserer Bekanntschaft, und wir gingen beide von einer großzügigen und womöglich noch engeren Zusammenarbeit als bisher aus.
Daniel hatte mittlerweile eine der Top-Positionen in der Bank inne und war hier zuständig für das internationale Geschäft, für Finanzierungen ab einer bestimmten Größenordnung und Großkunden mit einem Umsatz von über einer Milliarde, und dazu gehör