: Petra Ossig-Baumann
: Luschtig Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
: Books on Demand
: 9783756255627
: 2
: CHF 6.60
:
: Familie
: German
: 234
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Warum Luschtig? Petra ist mit Eltern aufgewachsen, die in jeder Situation noch etwas zum Lachen gefunden haben. Dieses Buch ist nicht wirklich witzig aber hoffentlich trotzdem oft zum Lachen. Nach kurzem Kennenlernen von Petras Leben, erzählt sie hier, wie sie eine Diagnose sehr unvorbereitet erhalten hat. Das Wirtschaftsunternehmen Krankenhaus hat sie mehr als genug von innen kennenlernen dürfen und kann nun gut verstehen, warum es inzwischen schwer ist, sich für einen schönen Beruf in der Pflege zu entscheiden. Außerdem möchte sie aufzeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir die Schulmedizin mit der Naturheilkunde verbinden, da sie vermutlich ohne das eine, als auch ohne das andere nicht überlebt hätte.

Petra Ossig-Baumann, OSPESA, ist 1964 geboren, hat einen Sohn und ist seit wenigen Jahren glücklich verheiratet. Petra liebt es mit dem Fahrrad in der Natur unterwegs zu sein, sich mit ihren Freundinnen zu treffen, gute Bücher zu lesen und immer neugierig aufs Leben zu bleiben. Stricken, häkeln, Kerzen ziehen, töpfern, wandern, dafür findet sie immer Zeit.

Indonesien


Bis heute schlägt mein Herz für dieses Land. Hier war für mich echte Wärme. Ob es gezeigt wurde, dass immer eine Thermoskanne Tee vor der Tür der Unterkunft stand. Oder dass hier Männer und Frauen ganz offen miteinander scherzen durften/konnten. Dieses Land, mit seinen unzähligen Inseln und Inselchen, war für mich eine Offenbarung. Ich liebte schon im Erdkundeunterricht das Thema Vulkane. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals selbst an einem stehen würde.

Das war mein Erlebnis, mein Erwachen. Ja, wenn man seinen Fuß vor die Türe setzt, geht es weg von der Theorie, rein in die Praxis, ins Erleben.

Ich habe bis heute noch keinen Menschen in Indonesien getroffen, den ich nicht schön finde. Diese Menschen haben bei mir im Innersten etwas angerührt und selbst in der „alten Oma“, die im Affenwald Bananen verkauft, Rastalocken bis über den Po hat, abends vom Enkel auf dem Moped abgeholt wird, sehe ich einen wunderschönen Menschen. Es ist, als wäre in diesem Land mit meinen Augen etwas passiert. Sie haben jeden Filter verloren.

Somit wundert es mich auch nicht, dass ich dann dort dem zukünftigen Vater meines Sohnes buchstäblich vor die Füße gefallen bin.

Wir hatten bereits Java, Bali, Lombok, Sumbawa, Sumba durchquert und waren auf dem Weg nach Flores. Hier wurden wir beim Ankommen mit der Fähre gleich „entführt“. Uns wurde versichert: „Ganz tolle neue Unterkünfte, steigt ein in unser Boot, wir bringen euch hin.“

Tja, die Unterkünfte wären dann auch großartig gewesen, wenn sie fertig gewesen wären. Spric