: Sabine Reinecke
: Die himmlischen Zauberpferde Zuckerwolkenedition
: Books on Demand
: 9783756290963
: 1
: CHF 6.10
:
: Kinderbücher bis 11 Jahre
: German
: 130
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Es war einmal ein König, der alles hatte, was sich ein Mensch nur wünschen konnte. Nur eins hatte er nicht, er hatte kein volles Herz, denn sein Herz war leer. Doch eines Tages begegnet König Saphir ganz zufällig seiner Traumfrau und die hübsche Jade erweckt ihn aus seinem Dornröschenschlaf. Es erblüht eine wundervolle Liebe zwischen den beiden und füllt sein Herz mit Glück, Freude und sprudelnder Lebendigkeit. Die ganze Sache hat nur einen Haken, denn dass Saphir der KÖNIG ist, verschweigt er seiner Jade. So kommt, was kommen musste, die Sache fliegt auf und Saphir muss eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung, die von Herzen kommt. Als er endlich den Mut gefasst hat, mit allen Konsequenzen seine Liebe zu Jade in die Welt zu tragen, geschieht etwas Fürchterliches und Saphir stirbt. Verzweifelt sitzt er im Himmel auf einer Sitzwolke und bittet um Rückkehr auf die Erde, denn er hat keine Ahnung von den Gesetzmäßigkeiten des Himmelreichs. Lichtvolle Wesen und hilfsbereite Feen kommen ihm zur Hilfe und bringen ihm ein Geschenk. Sie schenken ihm eine Herde himmlischer Zauberpferde. Die große Leitstute"Schneeflocke&q ot; zeigt ihm das himmlische Gestüt und macht ihn mit den Zauberpferden"Sinfonie&q ot;,"Aroma","F odora","Lampion&quo ;,"Luna","Spek ralchen" und"Florentina" bekannt. Die weißen Friesenstuten besitzen magische Kräfte und lehren ihn die Sprache der Engel. Auch Jade lernt ihre Trauer und ihren Seelenschmerz in Weisheit und Zuversicht umzuwandeln, denn ihre alte, weise Großmutter verrät ihr das Geheimnis unserer unsterblichen Seelen und hilft ihr dabei, alles zu verstehen. In himmlischer Mission sind Saphir und Jade endlich wieder vereint und agieren zwischen Himmel und Erde zum höchsten, göttlichen Wohl aller Menschenkinder.

Sabine Reinecke lebt in Berlin, ist verheiratet und Mutter sowie Großmutter. Neben ihrer Berufstätigkeit liegt ihr das Schreiben sehr am Herzen. Mit ihren Geschichten möchte sie sowohl kleine als"große Kinder" begeistern und verzaubern.

Die himmlischen Zauberpferde


Es war einmal ein herzensguter König, der in einem goldenen Schloss mit seiner Gemahlin, der Königin, und seinen beiden Söhnen, den Prinzen lebte.

Sie besaßen ein großes Königreich und hatten Gold und Geld im Überfluss, sodass sogar goldene Waschbecken ihre Bäder zierten.

Umrahmt wurde das Schloss von einem riesigen Garten, in dessen Mitte sich ein prächtiger Teich befand, in dem zwischen See- und Teichrosen die größten Goldfische des Landes schwammen.

Hinter dem Schloss lag der königliche Reitstall mit einer großen Hofanlage, die den prachtvollen Kutschen und den schwarzen Friesenhengsten genügend Platz und Auslauf bot.

Mit einer goldenen Kutsche fuhr die Königsfamilie spazieren, und wenn sie verreisten, packten sie ihre goldenen Koffer.

Mehrere große Schatztruhen waren randvoll mit Edelsteinen gefüllt und der König schenkte der Königin zu jedem Geburtstag goldenes Geschmeide.

König Saphir war ein gutmütiger Mensch, er war liebenswürdig, gerecht und achtete jedermann. Er befolgte selbst alle Gesetze und Gebote, die er mit seinen Ministern beschloss und verabschiedete. Er war ein vorbildlicher Staatsmann.

Doch obwohl der König alles hatte, was man an Besitztümern nur haben konnte, fühlte er oft eine große Leere in sich.

Seit seiner Kindheit wurde er auf seine Regentschaft vorbereitet und nur von Kindermädchen und Privatlehrern erzogen und unterrichtet. In die ortsansässige Schule durfte er daher nicht gehen und das Spielen mit den Kindern der Schlossangestellten war ihm ebenfalls verboten worden. Seine Mutter verhängte strenge Strafen, wenn er ihren Anweisungen nicht folgte, deshalb erlebte der kleine Saphir auch keine Abenteuer, die kleine Jungs so erleben. Er lachte selten und was Kinderstreiche sind, wusste er nicht. Nur sein kleiner Bruder war ihm Freund und Spielkamerad zugleich, er saß im Schloss fest.

Es war ihm auch nicht erlaubt, in die Stallungen hinüberzugehen, um die Tiere zu streicheln, denn die Königsmutter hatte Angst davor, dass er sich bei den Tieren mit Krankheiten anstecken könnte.

Dabei liebte er Tiere über alles. Vor allem die kön