KAPITEL 1
Schweigend saß ich im Auto und starrte durch das Fenster nach draußen auf die farbenfrohe Landschaft. Überall waren grüne Bäume und bunte Blumen, welche neben dem kalten, dunklen Asphalt der Straßen standen, um diesen etwas zu beleben. Die Sonne schien auf die Straße und blendete mich ein wenig. Die Natur war zwar schön, konnte mich aber nicht aufheitern. Ich wollte einfach nicht schon wieder umziehen, nicht schon wieder alles stehen und liegen lassen und woanders hingehen. Dorthin wo ich niemanden kannte und wo alles anders und fremd war. Doch es musste sein und das wusste ich auch. Es war nötig und ich konnte nichts dagegen tun. Es lag nicht in meiner Macht, darüber zu entscheiden. Das stand mir nicht zu, denn es ging hierbei nicht um mich. Das alles hatte einen anderen Grund, welchen ich nur allzu gut kannte. Ich hatte keinen Einfluss darauf.
Ich löste meinen Blick von der Außenwelt und blickte zu meiner anderen Seite. Neben mir saß meine kleine Schwest