: Michael Reisinger
: 18 Tage Die Tenkterer Legende
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740705053
: 1
: CHF 4.40
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: Historische Romane und Erzählungen
: German
: 240
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Lando, ein Student, der mit Leidenschaft mit seinem Metalldetektor nach verschollenen metallisches Gegenständen sucht, findet bei einem seiner Streifzüge eine altertümliche Axt. Nachdem er das Metall berührt hatte, wacht er am nächsten tag auf und nichts ist mehr so, wie es vorher war. Lando befindet sich inmitten einer unbekannten Landschaft und Kultur wieder. Und nicht nur das: Es scheint so, als wäre er im 5. Jahrhundert a.D. gelandet und hat sich selbst auch verändert. Nachdem er merkt, dass es kein Traum ist, begegnet er dem Volk der Tenkterer, die in ihm ihre alte prophezeite Legende sehen und dort trifft er auf Herausforderungen und begegnet auch der Liebe zu einer Frau, die geschworen hat, nie wieder einen Mann in ihr Leben zu lassen. Immer wieder scheinen die magischen Runen auf seiner Axt seinen Weg zu bestimmen, bis es zu einem alles entscheidenden Kampf kommt.

Michael Reisinger wurde am 09.02.1961 in München geboren. Er verlebte dort seine Schulzeit, leistete seinen Wehrdienst ab, studierte an der bayerischen Beamtenfachhochschule sowie am Control Data Institut mit Abschluss zum Wirtschaftsinformatiker. Sein ganzes Leben lang reifte eine Sehnsucht Romane zu schreiben. Lange Jahre ließen ein sehr bewegtes Familienleben sowie eine gut 33-jährige Tätigkeit in der IT, zumeist als Führungskraft und Manager, allerdings keine Zeit hierfür zu. Ab Ende 2016 allerdings ist er dieser Sehnsucht zu schreiben erlegen und hat sie in die Tat umgesetzt. Mehr auf: www.Michael-Reisinger.com

Eingewöhnungszeit


Nach gut einer weiteren Woche wurde Lando zu Ariald gerufen. Der bedankte sich noch mal für seine Rettung, auch wenn er immer noch nicht ganz genesen war und Mühe hatte, aufrecht zu stehen und zu gehen.

»Lando, du hast bewiesen, dass man sich auf dich verlassen kann. Deshalb möchte ich dich fragen, ob du am Rand des Dorfes einer Familie zur Hand gehen möchtest, bei denen ein Mann, ein starker Mann wie du es bist, an allen Ecken und Enden fehlt. Dort könntest du zudem zusammen mit der Familie leben, die aus zwei Frauen und zwei Kindern besteht. Auch für dich wäre dies sicher eine Verbesserung deiner Lebenssituation. Was meinst du?«

Lando überlegte kurz, aber da die Informationen, die er gerade erhalten hatte, logisch klangen, sagte er zu. Damit war die Sache beschlossen und Ariald wies eine seiner Wachen an, Lando zur Hütte dieser Familie zu bringen. Angeblich wüssten diese bereits Bescheid und würden Lando erwarten.

So folgte er der Wache, nachdem er das Wenige, was er besaß, geholt hatte, zu dieser Familie. Kaum war er dort angekommen, drehte die Wache sofort um und ging wieder zurück, sodass Lando als Erstes auf eine junge Frau traf und diese ansprach.

»Hallo, mein Name ist Lando und ich soll euch bei der Bewirtschaftung helfen. Ariald schickt mich.«

Falls Lando sich eingebildet hatte, hier mit offenen Armen empfangen zu werden, dann wurde er sogleich enttäuscht.

Die junge Frau fuhr herum, da sie Lando nicht hatte