Eingewöhnungszeit
Nach gut einer weiteren Woche wurde Lando zu Ariald gerufen. Der bedankte sich noch mal für seine Rettung, auch wenn er immer noch nicht ganz genesen war und Mühe hatte, aufrecht zu stehen und zu gehen.
»Lando, du hast bewiesen, dass man sich auf dich verlassen kann. Deshalb möchte ich dich fragen, ob du am Rand des Dorfes einer Familie zur Hand gehen möchtest, bei denen ein Mann, ein starker Mann wie du es bist, an allen Ecken und Enden fehlt. Dort könntest du zudem zusammen mit der Familie leben, die aus zwei Frauen und zwei Kindern besteht. Auch für dich wäre dies sicher eine Verbesserung deiner Lebenssituation. Was meinst du?«
Lando überlegte kurz, aber da die Informationen, die er gerade erhalten hatte, logisch klangen, sagte er zu. Damit war die Sache beschlossen und Ariald wies eine seiner Wachen an, Lando zur Hütte dieser Familie zu bringen. Angeblich wüssten diese bereits Bescheid und würden Lando erwarten.
So folgte er der Wache, nachdem er das Wenige, was er besaß, geholt hatte, zu dieser Familie. Kaum war er dort angekommen, drehte die Wache sofort um und ging wieder zurück, sodass Lando als Erstes auf eine junge Frau traf und diese ansprach.
»Hallo, mein Name ist Lando und ich soll euch bei der Bewirtschaftung helfen. Ariald schickt mich.«
Falls Lando sich eingebildet hatte, hier mit offenen Armen empfangen zu werden, dann wurde er sogleich enttäuscht.
Die junge Frau fuhr herum, da sie Lando nicht hatte