Technisches Setup
Webtools& Plattformen
Alles ist in Bewegung – das gilt vor allem für technologische Plattformen und Tools. Daher ist es auch schwierig, in dieser Hinsicht mit konkreten Technik-Empfehlungen aufzuwarten: Wenn Sie dieses Buch lesen, wären diese wahrscheinlich schon nicht mehr aktuell. Der Markt reagiert schnell, und fast täglich kommen neue Hard- oder Software-Komponenten dazu. Aber wenn es auch nichtdas ultimative Tool gibt, mit dem Sie alle Aufgabenstellungen optimal meistern können, so gibt es doch zumindest einige wichtige Grundprinzipien. Genau die werden wir hier beleuchten.
Wir werden immer wieder gefragt: „Welches ist denn nun das beste Tool? Geben Sie uns doch eine Empfehlung!“
Mit den Empfehlungen ist es so eine Sache: Natürlich hat man selbst bestimmte Vorlieben, die zugegeben auch von den Gewohnheiten geprägt sind. Was man kennt, ist schließlich leichter zu benutzen. Dabei ist zu sagen, dass wirklichjedes Tool und jedes Gerät seine Eigenarten bzw. seine Stärken und Schwächen hat. Das ultimative Tool gibt es nicht, schon gar nicht für jeden Anwendungsfall.
Dass z. B. Zoom für unsere Bedürfnisse gut zu gebrauchen und einzusetzen ist, heißt nicht, dass es bei Ihnen im Unternehmen genauso sein muss.
Wenn man überhaupt Empfehlungen aussprechen kann, dann sind es diese beiden:
- Schauen Sie sich genau an, welche Tools Ihre Kunden verwenden. Informieren Sie sich (bei den Ansprechpartnern direkt oder im Internet), welche dominierenden Tools gerade bei Ihrer Zielgruppe im Einsatz sind. Auf diese Weise stellen Sie sich maximal auf Ihre Kunden ein und holen diese bei deren Gewohnheiten ab. Es gilt: Gut und einfach für Menschen ist, wenn sie Bestehendes weiter nutzen können.
- Bleiben Sie flexibel und probieren mit Ihrem Team immer wieder neue und unbekannte Lösungen aus. So trainieren Sie, eine lernende Organisation zu sein, und vermeiden Inseldenken bei sich und Ihren Mitarbeitern. Die Notwendigkeit für andere Tools wird kommen – früher oder später. Man