: Vanessa Cinnamon
: Wolfswandlerpakt Bräutigam un.....erwünscht
: Books on Demand
: 9783756227204
: Wolfswandlerpakt
: 1
: CHF 2.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 294
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Lorcan: Zuerst wollte ich ihr Land mit Krieg einnehmen, bis ich mich entschied, die widerspenstige Prinzessin zu erobern. Gleichzeitig muss ich sie vor einem unbekannten Feind beschützen, der sie mir bereits in unserer Hochzeit entreißen wollte. Liebe Leserinnen und Leser, dieses Buch ist eine prickelnde Gestaltenwandlerromanze ab 18 Jahre. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Kapitel I



Amalia:

Ich war die Prinzessin von Nila und konnte die Entscheidung meiner Eltern nicht akzeptieren, genauso wie die Unverschämtheit dieses Königs. Ich stampfte mit meinen Beinen vor Wut, während der Holzboden unter jeden meiner Schritte ächzte. Ich lief besorgt in meinem Zimmer hin und her, während ich über meine Möglichkeiten nachdachte.

Mein Vater sollte ruhig hören, dass ich wütend auf ihn war, auch wenn er den Grund dafür noch zu hören bekommen würde.

Ich hatte heute Morgen nicht mit Absicht gelauscht, aber das, was ich gehört hatte, brachte mich dazu, in mein Zimmer zurückzustürmen und nach Luft zu ringen, während der Zorn meine Sinne benebelte. Immer noch krampfte sich meine Muskeln vor Hilflosigkeit. Wie konnte es mein Vater wagen.

Nicht genug, dass ich wie eine Gefangene hier lebte und bis zum heutigen Tag alle seine Befehle befolgte, wollte er mich noch verheiraten.

Ich war zwar die letzte Zeit ungehorsam und vorlaut, aber das war noch lange kein Grund, mich ohne meine Zustimmung zu verscherbeln. Das belauschte Gespräch zwischen meinen Eltern machte mir klar, dass sie mich diesmal ohne meine Einwilligung verheiraten wollten. Ich würde mich mit zweiundzwanzig Jahren bestimmt nicht dazu zwingen lassen, auch nicht zum Wohle unseres Volkes. Die Kandidaten, die sie mir bisher immer vorgeschlagen hatten, wollte ich alle nicht und konnte sie abschlagen. Aber jetzt schien etwas anders zu sein. Aus irgendeinem Grund wollten sie den Antrag zustimmen, ohne mich vorher zu fragen. Ich wollte aber nicht heiraten.

Niemals! Niemanden!

Gleichzeitig wusste ich, dass ich bei meinen Eltern diesbezüglich kein Gehör finden würde. Schließlich war mein Vater genauso stur und entschlossen, wie ich gewesen und wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann würde das auch geschehen.

Manchmal verfluchte er meine Dickköpfigkeit und das ich nicht wie meine Mutter war – geduldig, liebevoll, nachgiebig, aber nicht weniger gefährlich als er. Wenigstens besaß ich ihre Schönheit.

Sie war eine weiße Wölfin mit wunderschönen hellblauen Augen. In ihrer Menschengestalt könnte ein Fremder denken, dass sie eine Winterprinzessin und nicht die Königin von Nila ist. Einem Land, das nur Sonne kannte.

Diese Sonnenstrahlen brachte uns einen unvorstellbaren Reichtum, da wir nie hungern mussten und immer von allem zu viel hatten.

Mein Vater war genau das Gegenteil meiner Mutter. Manchmal hatte ich Angst vor seinen dunklen und entschlossenen Augen. Wie zwei Kohlestücke drohten sie zu erglühen, wenn er wütend wurde. Ich hatte ihn noch nie in Wolfsgestalt gesehen, trotzdem glaube ich, dass er ein schwarzer und r