: Tim Kotscha
: Jack Morane Die Tafel des Schicksals
: Books on Demand
: 9783756268528
: Jack Morane
: 1
: CHF 8.80
:
: Spannung
: German
: 480
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Millionenmetropole New York erlebt einen Rekordwinter. Doch nicht nur das Wetter setzt den Menschen zu. Sie sehen sich mit einer Mordserie konfrontiert, bei der jeder zum Täter werden kann. Die Journalisten Jack Morane und Heather Miles stoßen während ihrer Ermittlungen auf okkulte Runen, die sie mit den verheerenden Ereignissen in Deyers Creek in Verbindung bringen. Könnte das der Beweis für ein Tor zum Abyss im Herzen Manhattans sein? Welche Rolle spielt die Tafel des Schicksals bei alldem? Bringt sie uns einer Ära der Finsternis einen Schritt näher oder verschafft sie der Menschheit eine Gnadenfrist? Welchen Wert hat eine aufkeimende Liebe, wenn das Schicksal der Welt auf Messers Schneide steht? Ist sie bereits verloren, bevor sie überhaupt begonnen hat?

Was gibt es über mich zu sagen? Ich wurde 1987 in Goslar geboren und zeigte im Alter von 9 Jahren erstes Interesse an der hohen Kunst des Schreibens. Schon zu dieser Zeit faszinierte mich das Genre des Mystery-Thrillers, obwohl ich zu dieser Zeit nicht einmal wusste, was ein Genre ist. Mit 22 nahm ich die Arbeit an meinem ersten Buch auf. Dabei handelte es sich um"Jack Morane - Das Tor zum Abyss", der erste Band einer mehrteiligen Saga. Der erste Meilenstein in meiner jungen Schriftstellerkarriere war die Veröffentlichung meines ersten Werkes bei einem kleinen Verlag. Dort durfte ich viel über Literatur und das Verlagswesen lernen. Inzwischen arbeite ich mit einem kreativen und hochmotivierten Team an neuen Projekten.

2. Kapitel
Realitätsverlust


1

Schlaftrunken nahm Jack sein Smartphone vom Nachtschrank neben dem Bett. Erst beim dritten Versuch gelang es ihm, die nötige Fingerbewegung auszuführen, um das Gespräch anzunehmen.

»Jack Morane«, meldete sich der Journalist mit einem tiefen Gähnen, das er beim besten Willen nicht unterdrücken konnte.

Auf der anderen Seite herrschte Schweigen. Er hörte einen starken Wind unablässig in den Lautsprecher pusten.

»Jack. … Jack. Kannst du mich hören?«, kämpfte eine raue Männerstimme gegen den Sturm an.

Jack setzte sich auf die Bettkante. Seine Müdigkeit fiel schlagartig von ihm ab. »Mur? Wo zum Teufel steckst du?«

»Cen …al Park«, hörte er den Ermittler inmitten des grausamen Sturms ins Telefon sprechen. »Du gottverdammter Hurensohn, wie kannst du noch am Leben sein?«, brüllte Cliff Murdock, schien damit allerdings nicht Jack zu meinen. »Bleib mir vom Leib, du Aus geburt der Hölle.« Pistolenschüsse schallten