: Oliver Gutenberg
: iSquash Squashgeschichten von Oliver Gutenberg
: Books on Demand
: 9783754388891
: 1
: CHF 8.80
:
: Lyrik
: German
: 348
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
50 Jahre alt geworden, davon 40 Jahre im Squashcourt gestanden, wovon 30 Jahre als Profitrainer. Da sind einige witzigen Geschichten passiert wovon dieses Buch erzählt. Man wird auf heitere Art auf meine Lebensgeschichte mitgenommen. Es ist die Beschreibung der Begegnungen und Erlebnisse mit etwa 300 interessanten Persönlichkeiten, welche dieses Buch zu dem machen, was es ist. Einige Gastgeschichten erzählen auch die Aussensicht vieler Beteiligter.

Nur 10 Jahre hat es Oliver Gutenberg ohne Squash ausgehalten, es waren seine ersten Lebensjahre. Nachher stand sein Leben nebst der Familie voll im Zeichen des Sports mit dem schwarzen Ball im 6x9 Meter grossen Squashcourt. Nach einem kurzen Abstecher in die Bürowelt galt das ganze Interesse dem Vorantreiben des Squashsports in der Schweiz. Etliche junge Talente durchlebten seine Squash-& Lebenschule. Eines der Highlights war der Bau der modernsten Squashanlage der Schweiz, welches ohne sein Engagement nicht realisiert worden wäre.

Kapitel II: Pfäffiikon/GC 1980-1990


Tag der offenen Tür, Tennis

Dann kam das Jahr 1980. Mit Ronald Reagan wurde ein Schauspieler zum 40. Präsidenten der USA, die Olympischen Sommerspiele von Moskau wurden von der halben Welt boykottiert und mit dem Rubik’s Cube wurde den Menschen ein neues Hobby geschenkt.

Auch ich sollte ein neues Hobby bekommen. In Pfäffikon eröffnete ein neues Sportcenter seine Tore, die Tennishalle Pfäffikersee. Am Tag der offenen Türe entdeckte die Familie Gutenberg den Sport mit der Filzkugel. Meine Mutter hatte schon als Kind gespielt, mein Vater machte wie ich, erste Schritte auf dem Court.

Schon bald besuchte ich einen gemischten Kinderkurs und merkte, dass der Ball bald mal das machte, was und wie ich’s wollte. Björn Borg war mein Idol, ich spielte die Rückhand auch doppelhändig und hatte auch ein Donnay-Racket, das Borg Pro, wohlbemerkt ein Holzracket in schwarz gehalten, mit weisser Aufschrift und orangen und roten Rechtecken drauf. Ich liebte das Teil.

Natürlich wollte ich auch ausserhalb des Tenniskurses üben und erkor unser Garagentor zum perfekten Trainingsort aus. Ganz zum Missfallen meiner Familie. Das ganze Haus dröhnte und erzitterte, aber ich musste doch meine Technik verfeinern. Meine Eltern besorgten eine Schaumstoff-Tenniswand, welche erstens die Erschütterung massiv drosselte und so meinen Eltern wieder ein ruhigeres Dasein ermöglichte, und zweitens konnte ich das Ding in unserem „unteren Zimmer“ aufstellen und so auch indoor meine Schläge üben. Ganze Matches habe ich nachgespielt, Schlagmuster von Björn Borg, Jimmy Connors, John Mc Enroe und wie sie alle hiessen konnte ich in- und auswendig.

Irgendwie hat mir das gepasst, an eine Wand zu spielen. Es brauchte auch nicht zwingend einen Spie