: Vanessa A. Thompson
: Beta Riskantes Spiel
: Books on Demand
: 9783756252459
: 1
: CHF 2.60
:
: Science Fiction
: German
: 376
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
SIEGE IM SPIEL Nach dem gefährlichen Kampf in Phase Gamma haben sich Raell und 40 weitere Rekruten für Phase Beta qualifiziert. Um Soldaten der Sondereinheit Alpha zu werden, müssen sie in einem lebensgefährlichen Spiel gegeneinander antreten und ihre Fähigkeiten erneut unter Beweis stellen. Die Zeit drängt und von den Rekruten wird mehr abverlangt, als je zuvor. Dazu hat Raell noch mit ihren verwirrten Gefühlen zu kämpfen, denn Alecs plötzliche Zuneigung bringt sie völlig durcheinander und dann sind da auch noch ihre verbotenen Gefühle für Coach Dominic... Raell muss sich entscheiden: Wie viel ist sie bereit zu riskieren?

Vanessa A. Thompson wurde 1996 geboren und kommt aus dem Münsterland. Sie begann schon im Kindesalter mit dem Schreiben kreativer Texte und Kurzgeschichten. Der Traum vom eigenen Buch und der Arbeit als Autorin begleiteten sie ihr ganzes Leben. Ihre Freizeit nutzt sie für ihre neuen Buchprojekte, vorwiegend im Bereich Fantasy, Dystopie und Science-Fiction, und übt sich im Grafikdesign.

KAPITEL 1


Phase Beta.

Als ich die Augen aufschlage, sehe ich einen silbernen Schriftzug mit genau diesen Worten aufblitzen, obwohl unser Zimmer in schwarze Dunkelheit gehüllt ist. Mir entweicht ein tiefes Seufzen, denn die erste, nur minimale Bewegung signalisiert mir bereits, wie stark die Ausprägung meines Muskelkaters ist. Ich unterdrücke ein schmerzvolles Stöhnen und rappele mich in den aufrechten Sitz. Die Beine lasse ich locker zu Boden gleiten. Schulterkreisend bewege ich den Kopf von links nach rechts, greife blind nach meiner Trainingskleidung und tappe dann im Dunklen zum Badezimmer. Das grelle Licht schmerzt mir in den Augen und ich kneife sie reflexartig zu. Den Blick zu Boden gesenkt schließe ich die Tür hinter mir und warte, bis sich meine Augen an das Licht gewöhnt haben. Dann gehe ich rüber zum Spiegel und lehne mich auf dem Waschtisch ab. Die Kleidung schmeiße ich achtlos auf den Schrank im Bad. Während ich das Mädchen im Spiegel beobachte, laufen Erinnerungsfetzen wie ein Video vor meinen inneren Augen ab. Der Abschlusskampf ist erst knapp über 27 Stunden her und ist noch derart präsent, dass ich das Gefühl habe, noch immer in dieser Arena festzustecken.

Aber der Kampf ist vorbei.

Ich habe bestanden. Wir alle vier haben es.

Doch jetzt geht das Grauen wieder von vorne los.

Ich verdränge die Bil