: Werner R.C. Heinecke
: Moorgeflüster
: Books on Demand
: 9783756278121
: 1
: CHF 8.30
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 288
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Rätselhafte Morde zeichnen eine Spur des Grauens. Sie bringen die Ermittler der SOKO-MOOR auf die Fährte eines skrupellosen Serienmörders. Welches Geheimnis trägt der Moor-Mörder in sich? Was treibt ihn an? Warum entführt er junge Frauen? Jessica Bauer genießt nichts mehr, als ihren wohlhabenden Ehemann zu demütigen, in dem sie ihre sexuellen Fantasien an zahlreiche Liebhaber verkauft. Ihr Doppelleben bringt sie in gefährliche Situationen. Ein Stalker kreuzt ihren Weg und es beginnt ein von Psychoterror geprägtes Katz und Maus Spiel. Welche Rolle spielt die Psychiaterin Sandra Fechter? Ist ein Patient von ihr, das Phantom, der fieberhaft gesuchte Moor-Mörder? Ein Mann, der sein Unwesen in der Umgebung von Bremen treibt?

Der Autor ist gebürtiger Bremer und lebte 50 Jahre in der Hansestadt. Er schreibt leidenschaftlich gerne Kriminalromane. Insgesamt veröffentlichte er 20 Titel. Darunter auch Sach- und Kinderbücher sowie Berichte über seine Pilgerreisen. Der Kriminalroman mit Bremen-Hintergrund ist eine Herzensangelegenheit. Er sieht dieses Buch"Moorgeflüster" als sein literarisches Vermächtnis.

1


Worpswede bei Bremen


“Ihr seid doch alle gleich. Betrügt Eure Männer. Wahre Werte, Anstand, Treue und Familie, sind Euch fremd geworden.”

Ich saß gefesselt und zusammengesackt auf dem Holzstuhl und hörte den Mann die ersten Worte sprechen. Das unheimlich wirkende Prozedere wurde nur unterbrochen durch das heftige Geräusch des starken Regens.

Martin Hellweg hat sich gekleidet wie ein Pfarrer, mit weißem Hemd und einer schmalen Krawatte.Sein Blick war auf mich gerichtet. Mein stummes Flehen nahm der Mann mit einem Lächeln wahr.Ich wusste nicht, dass der mir fremde Mann bei seinen krankhaften Machtspielen sich auf mich konzentriert hat. Seine glänzende Haut schimmerte im Schein der nur in der Fassung steckenden Glühbirne.

Stefanie Wolter war nur langsam zu Bewusstsein gekommen.

Sie spürte die Fesselung, gegen die sie sich nicht wehren konnte. Schaute sich um. Sie war in einem kargen, nasskalten, dunklen Raum, gefangen. Durch ein kleines vergittertes Fenster fiel