: Claus Grütering
: Meine Reise zum Tantra Ein sinnliches Abenteuer im Amazonas
: Verlag Christine Janson
: 9783939229353
: 1
: CHF 8.00
:
: Romanhafte Biographien
: German
: 372
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Jeder hat schon mal den Begriff TANTRA gehört. Aber was genau versteht man darunter? Der Autor hat sich auf ein besonderes Reiseabenteuer nach Brasilien aufgemacht und einen Tanta-Meister auf einer tropischen Insel im Amazonas dazu befragt. Dies wird für den Autor zu einer sehr intimen Begegnung - in mehrfacher Hinsicht. Alle, die sich mit ihm auf eine sinnlich-erotische Reise begeben und dabei ihr Wissen über Tantra vertiefen wollen sind dazu mit diesem Buch herzlich eingeladen! »Eine Orgie ist ein Fest des Lebens. Seid offen für die schöne Gruppenenergie, die hier entstehen kann. Doch vor allem: Seid langsam! Lasst euch die Zeit zu fühlen. Und seht es als Spielwiese, als Experimentierfeld: Traut euch auch mal das, was ihr euch sonst vielleicht nicht traut. Weitet euren Horizont! Denn Sinnlichkeit und Sexualität findet nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen Frau und Frau und Mann und Mann statt! Also erforscht auch mal diesen Bereich!«

Claus Grütering, 1955 in Darmstadt geboren, studierte Sozialpädagogik und hat einen Gesellenbrief als Automechaniker. Er war zudem länger als HiFi-Verkäufer und -Techniker sowie bei diversen sozialen und kulturellen Projekten tätig. In den letzten Jahren Lektor, Übersetzer und nun Autor. Er wurde vor einigen Jahren von Amts wegen als jemand bezeichnet, der »nichts richtig kann«. Nun, eines vielleicht doch: genießen.

PROLOG


Nacht. Stille. Na ja, fast. In das leise Rascheln des Windes in den Bäumen draußen vor der Veranda und das dezente Rauschen des Meeres ein Stückchen dahinter mischt sich ganz entfernt das Surren des Stromgenerators. Noch läuft er, doch bald wird das Surren ersterben und damit das ganze Haus in Dunkelheit tauchen. Noch fällt durch die weit offene, große zweiflügelige Terrassentür ein wenig fahlweißes Licht von der Terrassenbeleuchtung in mein Zimmer. Die gleißend hellen Energiesparlampen dort wirken immer ein Bisschen surreal für mich. Aber schon sehr bald wird der Mond über dem Wasser das einzige schwache Licht sein, das von draußen hereinkommt. Ich liege nackt und wohlig ausgestreckt auf meinem Bett. Es ist sehr warm, immer noch. Ein paar Minuten ist es her, da war ich draußen am Brunnen und habe mir hintereinander mehrere Eimer wunderbar kühles Süßwasser übergeschüttet. Dann, zurück in meinem Zimmer, habe ich meine Zimmertür zugemacht – na ja, angelehnt. Denn jetzt ist esmein Zimmer. Tagsüber ist es hingegen der kürzeste Weg von der Küche durchs Haus auf die Terrasse. Ja, so lässt es sich aushalten! Ich taste nach unten und streichle langsam und wach erst über meinen Bauch, dann meine Brust, meine Arme und Beine, und sowohl meine Hand als auch das, was sie berührt genießt das. Ja, mehr davon! Ich weite meine tastenden, kreisenden Bewegungen jetzt aus, noch tiefer herunter, zwischen meine Beine …

Eine wunderbare Woge von Lust durchströmt mich. Schon springt mein Kopfkino an, ich atme tief ein und mein Schwanz reagiert sofort. Ich streichle weiter, greife und taste. Aaah! Etwas sanftere, glitschigere Berührung wäre gut. Ein Griff nach oben. Direkt hinter meinem Kopfkissen steht ein kleines Schraubgläschen mit Kokosöl … Meine tastenden Finger finden es, heben den Deckel ab und legen ihn mit der Öffnung nach unten daneben. Besser so – falls ich vergesse, ihn wieder draufzulegen, kommen die Kakerlaken nicht dran, um die Dichtung anzufressen, kommt mir ku