Leer
Zu Hause bei Leonie treffen wir nicht – wie erwartet – auf ein Zimmer mit Ballerspielen oder ähnlichen Utensilien, die dem Abbau von Stress und überschüssiger Energie dienen.
Keine Ahnung, was ich in ihr gesehen habe, sie ist ein ›normales‹ Mädchen mit den üblichen Wünschen und Träumen aller Teenager in ihrem Alter.
»Macht es Euch bequem, bevor ich das Schlachtermesser hole. Ich habe Hunger auf ein saftiges Terrier-Schnitzel oder neu definiertes Shih Tzu-Sushi«, witzelt Leonie.
Der Humor, den Eddy liebt, mich hingegen abschreckt und für Verweigerung prädestiniert ist.
In der Hand hält sie nicht das angepriesene Besteck, sondern eine Schale mit Wasser und zwei Kauknochen.
Überrascht ob der Tatsache gerüstet für das Wohlergehen zweier Hunde zu sein, interessiert mich zuerst, woher sie weiß, was wir lieben und brauchen.
Fragen erübrigen sich, als sie unmittelbar erklärt, dass ein vierbeiniger ›Allesklauer‹ ihr über Jahre den Gedanken vermittelt hätte, dass er i