: Peter Geisler, Ulf Kallweit
: Narkolepsie, Hypersomnie und Tagesmüdigkeit
: UNI-MED Verlag AG
: 9783837464238
: 1
: CHF 17.50
:
: Klinische Fächer
: German
: 142
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
In unserer rastlosen Gesellschaft, die keine Ruhezeiten mehr kennt, sind wir ständig gefordert. Schlaf wird dabei bewusst oder unbewusst vernachlässigt. Die Narkolepsien und Hypersomnien sind dabei allerdings unsichtbare Erkrankungen geblieben. Bei der Aktualisierung dieses Buches mussten viele Kapitel grundlegend überarbeitet werden, da die vielen neuen Erkenntnisse, die in den letzten Jahren zusammengetragen wurden, zu einem ganz neuen Verständnis der Pathophysiologie der Narkolepsie geführt haben. Auch die therapeutischen Möglichkeiten haben sich verbessert, da nach Jahren des Stillstands einige neue Medikamente zur Behandlung der Narkolepsie die Marktreife erlangt haben. Weitere Neuentwicklungen sind absehbar. Die raschen Fortschritte der immungenetischen Methoden geben die Hoffnung, dass es in absehbarer Zeit gelingen könnte, einige Erkrankungen mit Hypersomnolenz sogar kausal zu behandeln oder zumindest in ihrem Krankheitsfortschritt zu stoppen.
Autoren6
Inhaltsverzeichnis8
1. Einleitung15
1.1. Narkolepsie und Hypersomnie in der wissenschaftlichen Literatur15
1.2. Formen von Schlafstörungen16
2. Grundlagen18
2.1. Funktionen des Schlafes18
2.1.1. Alte Theorien: Schlaf als Ruhezustand ohne spezifische Funktion18
2.1.2. Aktuelle Theorien zur Funktion des Schlafes18
2.2. Physiologie des Schlafes21
2.2.1. Historische Entwicklung21
2.2.1.1. Schlaf durch Unterversorgung21
2.2.1.2. Schlaf als aktiver, lokalisierbarer Prozess21
2.2.1.3. Die Ära des EEG22
2.2.2. Einflussfaktoren auf den Schlaf22
2.2.2.1. Homöostase22
2.2.2.2. Biologische Rhythmen23
2.2.2.3. Genetik25
2.2.2.4. Hormone25
2.2.2.5. Vegetatives Nervensystem25
2.2.2.6. Alter25
2.2.2.7. Pharmaka26
2.2.2.8. Psychopathologie26
2.2.2.9. Situation26
2.2.2.10. Verhalten27
2.2.2.11. Emotionen27
2.2.2.12. Kognition27
2.2.2.13. Synopsis27
2.2.3. Innere Struktur des Schlafes27
2.2.3.1. REMund Non-REM-Schlaf27
2.2.3.2. Schlafunterbrechungen28
2.2.3.3. Schlaflatenz29
2.2.3.4. Non-REM-Schlaf30
2.2.3.5. REM-Schlaf31
2.2.4. Mechanismen der Schlafregulation32
2.2.4.1.32
2.2.4.1.32
3232
2.2.4.2. Hypocretin32
2.2.4.3. Andere Neuropeptide33
2.2.4.4. Adenosin33
2.2.4.5. Histamin33
2.2.4.6. Andere Substanzen34
2.2.4.7. REM-Schlaf34
2.3. Messung des Schlafes34
2.3.1. Verhaltensbeobachtung und Introspektion34
2.3.1.1. Aktigraphie34
2.3.1.2. Schlafprotokolle36
2.3.2. Polysomnographie36
2.4. Messung der Schläfrigkeit37
2.4.1. Subjektives Erleben37
2.4.1.1. Fragebögen zur Erfassung der aktuellen Schläfrigkeit37
2.4.1.2. Längerfristige Beobachtung – Epworth Sleepiness Scale38
2.4.2. Physiologische Ebene38
2.4.2.1. Multipler Schlaflatenz-Test (MSLT)38
2.4.2.2. Maintenance of Wakefulness Test (MWT)39
2.4.2.3. Pupillographischer Schläfrigkeits Test (PST)40
2.4.3. Psychomotorische Leistung40
2.4.3.1. Daueraufmerksamkeitstests40
2.4.3.2. Vigilanztests40
2.4.3.3. Fahrsimulatoren41
3. Narkolepsie42
3.1. Geschichte42
3.1.1. Die ersten hundert Jahre42
3.1.2. HLA-Bindung43
3.1.3. Hypocretin-Defizit43
3.1.4. Narkolepsie als Autoimmunerkrankung44
3.2. Formen der Narkolepsie44
3.2.1. Narkolepsie mit und ohne Kataplexien44
3.2.2. Symptomatische Narkolepsie45
3.2.3. Isolierte Symptome der Narkolepsie45
3.3. Symptome46
3.3.1. Tagesschläfrigkeit und assoziierte Symptome46
3.3.1.1. Müdigkeit und Schläfrigkeit46
3.3.1.2. Einschlafattacken46
3.3.1.3. Automatisches Verhalten47
3.3.1.4. Konzentrationsund Aufmerksamkeitsstörungen47
3.3.1.5. Andere körperliche Symptome47
3.3.2. Symptome des dissoziierten REM-Schlafs47
3.3.2.1. Kataplexien47
3.3.2.2. Schlafbezogene Halluzinationen (hypnagoge und hypnopompe Halluzinationen49
3.3.2.3. Schlaflähmung49
3.3.3. Schlafstörungen und Träume50
3.3.4. Weitere Symptome50
3.3.4.1. Adipositas50
3.3.4.2. Kopfschmerzen und Migräne50
3.3.4.3. Nackenschmerzen50
3.3.4.4. Potenzstörungen und Libidoverlust51
3.3.4.5. Gedächtnisstörungen51
3.3.4.6. Störung des