3. Die Ohnmacht des endlichen Intellekts
Einem Mathematiker und Physiker stellt sich die menschliche Erkenntnis-Situation so dar,"dass es der freie, in Symbolen schaffende Geist ist, der sich in der Physik ein objektives Gerüst baut, auf das er die Mannigfaltigkeit der Phänomene ordnend bezieht. Es bedarf dazu keiner solchen von außen gelieferten Mittel wie Raum, Zeit und Substanz-Partikel: er nimmt alles aus sich selbst".9
Diese Sicht knüpft anHeideggers Beobachtung an, dass die Physik es nie mit"bloßen Tatsachen" zu tun hat, sondern diese immer schon einbezieht in ihren"mathematischen Entwurf der Natur selbst", in dessen Licht und Muster sie die Tatsachen findet, methodisch ordnet und umgrenzt.
So stelle sich die Wissenschaft von der Natur dar als"vorgängiger Entwurf" ihrer