: Montague Rhodes James, Thomas M. Meine
: Eine Warnung an die Neugierigen und andere Geistergeschichten
: Books on Demand
: 9783755722618
: 1
: CHF 2.60
:
: Horror
: German
: 200
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
'Eine Warnung an die Neugierigen und andere Geistergeschichten', nach dem Buch'A Warning to the Curious and other Ghost stories' von Dr. M.R. James, erschienen im Jahre 1925. SPUK IM PUPPENHAUS DAS UNGEWÖHNLICHE GEBETBUCH DER GRENZSTEIN DES NACHBARN EIN BLICK VOM HÜGEL EINE WARNUNG AN DIE NEUGIERIGEN EIN ABENDVERGNÜGEN Dr. Montague Rhodes James war ein englischer Paläograf, Altertumsforscher und Autor von Geistergeschichten sowie Vorsteher des Eaton College. Er war einer der großen und auch von seinen Kollegen sehr geachteter Verfasser von Geistergeschichten, die gerne, einer langen Tradition folgend, an Weihnachtsabenden im Kreise von Familie und Freunden vorgelesen wurden, wobei er seinen eigenen, teils eigentümlichen Stil hatte. Dazu verfasste er im Laufe der Zeit eine große Anzahl von Lehrbüchern und Ausarbeitungen. Sein besonderes Interesse galt apokryphen Bibelschriften und mittelalterlichen Manuskripten. Als profunder Kenner der Materie katalogisierte er einen Großteil der Manuskriptbestände der Universitäten von Cambridge und Oxford. Seine einzelnen Geschichten erschienen mehrfach in gesammelter Form in Büchern. Bei denen im vorliegenden Werk handelt es sich nicht unbedingt um seine bekanntesten Geschichten, die jedoch alle ihren besonderen Reiz haben. Man kennt seine Geschichten aus dem Hörfunk und Fernsehen; die BBC sendete über viele Jahre weihnachtliche Lesungen.

II.


Es war nicht zu vermeiden, dass Mr. Davidson nicht doch durch die wichtigsten Räume des Gutshofes geführt wurde, obwohl das Haus völlig unbewohnt war.

Bilder, Teppiche, Vorhänge, Möbel, alles war zugedeckt oder weggeräumt, wie der alte Mr. Avery gesagt hatte, und die Bewunderung, die unser Freund zu geben bereit war, musste sich auf die Proportionen der Räume und auf die eine gemalte Decke richten, an der ein Künstler, der im Pestjahr aus London geflohen war, den Triumph der Loyalität und Treue und die Niederlage des Aufruhrs dargestellt hatte. Daran konnte Mr. Davidson ein ungeheucheltes Interesse zeigen.

Die Darstellungen von Cromwell, Ireton, Bradshaw, Peters und den anderen, die sich in sorgfältig ausgedachten Qualen winden, waren offensichtlich der Teil des Werks, dem die meiste Mühe gewidmet worden war.

»Das war die alte Lady Sadleir gewesen, die das gemalt hat, genau wie das Bild, das in der Kapelle hängt. Man sagt, dass sie vorher erst nach London, gefahren ist, um auf Oliver Cromwells Grab zu tanzen.«

So ähnlich hatte Mr. Avery das geschildert und er fuhr nachdenklich fort:

»Nun, ich nehme an, sie hat eine gewi