: Abby Brooks
: Beyond Us Eli und Hope
: MORE by Aufbau Digital
: 9783967971439
: Die Hutton Family
: 2
: CHF 3.60
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 225
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Mit Eli Hutton zusammenzuziehen war die perfekte Lösung. Nachdem unsere beider Beziehungen in die Brüche gegangen waren, wollten wir vor allem eines: Ruhe in unseren Liebesleben. Sicher, Eli ist hinreißend, lustig und so charmant, dass ich mich wie die schönste Frau der Welt fühle. Aber davon abgesehen ist Eli wie ein Bruder für mich. Schließlich wir kennen uns schon ewig. Und für ihn bin ich nur das Mädchen von nebenan.

Andererseits will das Herz, was das Herz will. Und meines will ihn!



Abby Brooks ist amerikanische Romance Autorin und lebt mit der Liebe ihres Lebens und ihren drei Kindern in einer Kleinstadt in Ohio. Sie liebt es, in der Küche zu tanzen, zu lachen und bis spät in die Nacht zu lesen. 

1. Kapitel


Hope

Abend für Abend gafften ungefähr vierhundert Frauen meinen Mitbewohner an und quittierten das Spiel seiner eingeölten Muskeln mit Johlen und Kreischen. Milde lächelnd versorgte ich sie mit Drinks, während sie kaum in der Lage waren, ihren Blick von ihm zu nehmen. Ich konnte es ihnen nicht verübeln. Absolut nicht. Nicht einmal ich war immun gegen das, was ich sah – obwohl man hätte meinen sollen, dass ich, die ich ihn beinahe täglich halb nackt durch unsere Wohnung stolzieren sah, daran gewöhnt war. Doch, ach, dem war nicht so. Und das aus gutem Grund.

Denn Eli Hutton war ein Gott unter den Männern.

Ein höllisch gut aussehender Stripper mit einem anbetungswürdigen Körper.

Mein Mitbewohner.

Und …

… der Kerl, in den ich mich Hals über Kopf verliebt hatte.

Ja, ich hatte eine Vereinbarung unterschrieben und geschworen, mich nie wieder zu verlieben – und schon gar nicht in ihn. Aber das Herz war eigensinnig und hatte seine eigenen Gelüste … und meinem gelüstete es nach seinem.

Selbstverständlich wusste er nichts davon.

Er durfte es niemals erfahren.

Dieses Geheimnis würde ich mit ins Grab nehmen. Denn ich hatte nicht nur versprochen, ihn ausschließlich als Bruder zu betrachten, sondern wusste auch mit absoluter Klarheit, dass die Liebe gefährlich für mich war. Und zwar richtig krass gefährlich, sozusagen gemeingefährlich. Wenn ich mich auf die Liebe einließ, ging ich buchstäblich darin auf, so dass von mir nicht mehr viel übrig blieb. Und lieber wollte ich Eli als meinen besten Freund behalten, als alles, was wir hatten, aufs Spiel zu setzen, indem ich plötzlich das böse, böse Wort in den Mund nahm.

Die Horde Frauen dabei zu beobachten, wie sie ihn anschmachteten, während er tanzte, weckte in mir ein merkwürdiges Gefühl von Stolz. Als es mir zum ersten Mal bewusst wurde, versuchte ich, mein selbstzufriedenes Grinsen einzustellen. Schließlich war Eli nicht mein Freund-Freund. Wir wohnten zusammen, wir lachten zusammen, wir kümmerten uns umeinander, aber das war’s. Doch als der Stolz sich hartnäckig hielt, beschloss ich, ihn einfach zu akzeptieren.

Obacht, Ladys. Das ist mein Wohnungsgenosse! M