: Michael Reisinger
: Das zweite Protokoll Invasion
: TWENTYSIX
: 9783740798277
: 1
: CHF 4.40
:
: Fantasy
: German
: 276
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Im 22. Jahrhundert ist ein dritter Weltkrieg vorüber, der viel Leid über alle Menschen gebracht hat. Diese Gräuel vor Augen, haben die Menschen alle modernen Gerätschaften, die sich für eine Kriegsführung eignen könnten, geächtet und dies in einem Zweiten Protokoll neben einem eigentlichen Friedensvertrag dokumentiert. Es ist den Ländern von nun an nur noch gestattet, ihre Territorien mit Armeen nach dem Vorbild der Legionen Roms zu Zeiten der Antike zu schützen. Johann Burg, General einer neuen deutschen Armee und Befehlshaber von drei Legionen, hat erst kürzlich seine Frau und große Liebe Selina verloren. Die Trauer um sie stürzt den Helden vieler Schlachten der deutschen Armee in eine tiefe Krise. Doch neue Gefahren drohen im Norden Deutschlands und Johann wird hierfür in Bestform gebraucht, damit Deutschland bestehen kann.

Michael Reisinger wurde am 9.2.1961 in München geboren. Er verlebte dort seine Schulzeit, leistete seinen Wehrdienst ab, studierte an der bayerischen Beamtenfachhochschule sowie am Control Data Institut mit Abschluss zum Wirtschaftsinformatiker. Sein ganzes Leben lang reifte eine Sehnsucht Romane zu schreiben. Lange Jahre ließen ein sehr bewegtes Familienleben sowie eine gut 33-jährige Tätigkeit in der IT, zumeist als Führungskraft und Manager, allerdings keine Zeit hierfür zu. Ab Ende 2016 allerdings ist er dieser Sehnsucht zu schreiben erlegen und hat sie in die Tat umgesetzt.

Die Reise


In den nächsten Wochen schaffte es Johann wieder etwas besser, sich um seine Pflichten als General zu kümmern. Trotzdem blieben die schlaflosen Nächte und er nahm sich immer noch Zeit, täglich das Grab von Selina zu besuchen. Johann begann sogar wieder, selbst zu trainieren, um seine eigene Fitness zu verbessern. Er machte dies, indem er sich in die Ausbildung der Rekruten einbrachte. Schnell merkte er, dass das Training ihm körperlich und auch mental guttat.

Einige Wochen später preschte ein Bote in die Kaserne und begab sich sofort zum Standortkommandanten Präfekt Siebner. Der wiederum wies dem Boten den Weg zum Trainingsgelände und dort zum General Johann Burg.

»Herr General, ich habe einen Brief vom Verteidigungsminister Herrn Frantzke direkt für Sie. Ich soll Ihnen noch sagen, dass es dringend ist.«

Johann nahm den Brief, nickte dankend und entließ den Boten mit den Worten: »Lassen Sie sich in der Kantine etwas zu essen und zu trinken geben und ruhen Sie sich aus. Morgen fragen Sie den Standortkommandanten, ob er Briefe für Sie hat, die Sie dann gleich mitnehmen können. Morgen ist früh genug, dass Sie zurückreiten.«

Johann ging ein paar Schritte weg und öffnete den Brief. Darin konnte er lesen: »Herr General Burg, ich darf Sie bitten, nach Köln ins Verteidigungsministerium zu kommen. Den Grund hierfür möchte ich in diesem Brief nicht erörtern. Nur so viel: Bitte beeilen Sie sich, denn es ist dringend. Gute Reise und bis bald. Gezeichnet Ludwig Frantzke, Verteidigungsminister.«

Johann packte den Brief in seine Tasche, gab dem Feldwebel, der ihm bei der Ausbildung assistierte, den Befehl,