: Andreas Reuel
: Die äußerst außergewöhnlichen Fälle des Reginald Vonderlus Fall Vier: Das Buch der sieben Siegel
: TWENTYSIX
: 9783740797966
: 1
: CHF 4.80
:
: Fantasy
: German
: 232
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Allfaldria, im März 1889. Nachdem das goldene Lamm als verschwunden galt wird es schließlich zufällig in Reggies altem Labor gefunden. Die Beweislast liegt zu groß auf dem kleinen Ermittler, weshalb er vom Dienst supendiert wird. Auch wenn er vorerst sehr niedergeschlagen darüber ist, kann Reggie es nicht einfach auf sich sitzen lassen und beginnt mit eigenen Ermittlungen. Dabei lässt er seine Beziehungen spielen. Kurz darauf wird jedoch das Buch der sieben Siegel aus der Bibliothek des Burstedter Klosters gestohlen, woraufhin alle alarmiert sein sollten. Denn die Kombination dieser beiden Artefakte gilt als besonders gefährlich. Das Lamm und das Buch müssen um jeden Preis zurückerlangt werden. Da die Polizei diesen magischen Firlefanz nicht recht glauben möchte, unternehmen Reggie und seine Freunde etwas.

Der Autor wuchs in Kornelimünster auf, einem bekannten und idyllischen Örtchen, das zu Aachen gehört. Zu lesen begann er erst im Studium. Es entwickelte sich zu einer Leidenschaft und er begeisterte sich für Fantasyromane verschiedenster Autoren. Seine größten Vorbilder sind J.R.R. Tolkien und Andrzej Sapkowski. Inspiriert durch einige Fantasybücher, begann er seine eigenen Ideen niederzuschreiben. Der Ermittler Reginald Vonderlus hat den Ursprung aus der Trilogie um die Westfal-Chaoten.

1. Der Auswärtsbesuch


Kurz vor Nelister, im März 1889

Es war der erste Tag in diesem Jahr, an dem ihm das Quecksilberthermostat eine Tagestemperatur von über zehn Grad Celsius anzeigte. Das hatte man wohl der Sonne zu verdanken, die bis zum Vormittag den Nebel und die Schleierwolken tatkräftig vertrieb und ihren Weg über das Himmelsgewölbe ungehindert fortsetzte. Stets im Osten, über St. Ohlberg, hatte sich eine kleine graue Wolke verirrt, die noch von der Eiseskälte und dem Schneefall in den vergangenen Wochen zeugte.

Inspektor Reginald Vonderlus blinzelte, als er seine Augen vom Hellblau über ihm wieder auf den Weg vor sich richtete, um sie an die Brauntöne des Weges und das Grün der ihn umgebenden Wiesen zu gewöhnen. Sein Pony schnaubte jedes Mal verächtlich, wenn er an den Zügeln zog, um e