: Kim Walter
: Ghost Cat Ein Kater rächt sich an seinem Mörder
: TWENTYSIX
: 9783740798079
: 1
: CHF 5.30
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 204
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Roman nach einer wahren Begebenheit! Wer ist gänzlich frei von Rachegefühlen, wenn er von jemandem drangsaliert, betrogen, bedroht, bestohlen oder verletzt wird? Auch Katzen wissen sehr genau, wer es mit ihnen gut oder schlecht meint. Deshalb kehrt Kater Pedro de la Selva nach mehr als 30 Jahren auf die Erde zurück, um Rache an seinem Mörder zu nehmen. Die Katzengöttin Bastet, welche über die sieben Leben der Katzen bestimmt, gewährt ihm sogar den Wunsch unsichtbar zu sein. So kann er Rache üben, ohne gesehen und ohne noch einmal sein Leben zu verlieren. Pedro beginnt sich mit kleinen Streichen zu rächen, doch der Mörder wird immer aggressiver und sein Leben nimmt eine dramatische Wendung. Kleopatra, eine aparte Kätzin, und seine Freunde vom Angelclub geben seinem Leben Freude, Hilfe und Sinn.

Kim Walter liebt Bücher in jeder Form: Als Leserin von spannenden Büchern der"Konkurrenz" als auch als Schriftstellerin. Ihre Palette reicht von Thrillern wie"OMON - Das Auge", eine Teamarbeit mit Dustin Honester, bis zu Lyrikbüchern, Krimis, Kurzgeschichten und Science Fiction. In der letzten Zeit hat sie sich verstärkt Katzenkrimis gewidmet. Eine Übersicht ihrer Werke findet sich am Ende ihrer Bücher.

1: Was vorausging


Man nennt mich Ghost Cat, das heißt Geisterkatze, und das bedeutet, dass ich für die meisten Menschen unsichtbar bin. Nur äußerst sensible oder paranormale Menschen erkennen meine Aura und sehen meine Umrisse wie eine Gestalt im dicksten Nebel.

Der Grund, warum ich noch einmal zurückgekommen bin in diese Welt, die leider auch von vielen dummen und brutalen Menschen bevölkert wird, ist, dass ich meinen Mörder, der meinem vorigen Leben ein frühes Ende setzte, bestrafen will.

Im jugendlichen Alter von drei Jahren hatte ich den Fehler begangen, das Grundstück dieses Psychopathen zu betreten. Er sah mich, als ich auf dem Ast seines Apfelbaumes herum kraxelte.

Ich war etwas oberhalb seiner Kopfhöhe, und er konnte mich mit seiner rechten Faust am Schwanz packen. Er riss mich herunter und schleuderte mich zu Boden. Dann zertrat er mit seinem rechten Fuß meinen kleinen Schädel. Mein Kopf wurde zertrümmert und meine Gehirnmasse spritzte auf den schwarzen Ackerboden. Nur mit einem hatte der Mörder nicht gerechnet! Er war bei der Tat gesehen worden. Rechts von seinem Garten gab es einen Pachtgarten, der von einem älteren Herrn gepflegt wurde. Dieser hatte in seinem Garten gearbeitet, und den Mörder beobachtet, mit dem er schon öfters in Streit geraten war, da er sowohl zu Tieren als auch zu Menschen stets aggressiv war.

Dieser ältere Herr war mit meiner damaligen Katzenhalterin Eva und ihrem Ehemann befreundet. Er verständigte sie sofort, und Eva rief umgehend bei der Polizei an. Sie erschien kurz darauf und durchsuchte das Gelände. Doch der Mörder hatte mich schon ve