4 Begründung der ausgewählten Methode.
Für die Durchführung des Forschungsprojektes boten sich zwei methodische Ansätze an:
- Die quantitative Methode und
- Die qualitative Methode.
Bei der quantitativen Forschung werden im allgemeinen aus einer schriftlichen oder mündlichen Befragung die zahlenmäßigen Ausprägungen eines oder mehrerer bestimmter Merkmale gemessen. Die Fragen sind in der Regel weitgehend standardisiert. Das heißt, jedem Teilnehmer an einer Untersuchung werden die gleichen Fragen in der gleichen Reihenfolge gestellt. Auf diese Weise sind die Antworten bei der Auswertung gut vergleichbar. Die quantitative Forschung wird sowohl in den Naturwissenschaften als auch bei jenen Forschungsprojekten favorisiert, in denen es um eine große, idealerweise auch zufällige oder festgelegte, Quotenauswahl geht. Die quantitative Forschung ist also ideal geeignet, um objektive und/ oder vergleichbare Daten über einen bestimmten Zeitraum zu erhalten.1 Nachteile dieser Methode: durch die Standardisierung der Fragen können die Befrager nicht individuell auf mögliche Reaktionen der Interviewten eingehen. Oft werden für die Datenerhebung sogenannte Multiple-Choice-Fragebögen benutzt, die nur eine bestimmte (vorgegebene) Anzahl von Antworten enthalten. Bei den von den Befragten ausgewählten Antworten kann allerdings nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden kann, ob der Befragte die Frage wirklich wahrheitsgemäß beantwortet und/oder ob er sie überhaupt richtig verstanden hat. Außerdem bleiben die Gedanken oder Vorstellungen des Teilnehmers, die ihn zu der gewählten Antwort motivierten, unberücksichtigt. Dies ist bei geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekten unter Umständen ein Nachteil.
Die qualitative Forschung basiert letztlich auf der Subjektivität der Ergebnisse, die beisp