: Barbara Mansfield
: Wir sind nicht besser, aber anders Deutscher Adel in der Nachkriegszeit und in der Bundesrepublik Deutschland
: Books on Demand
: 9783755789048
: 1
: CHF 9.70
:
: Gesellschaft
: German
: 510
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Zum Buch: Mit dem deutschen Adel ist es so wie in Andersens Märchen von , Entweder man glaubt an ihn oder nicht. Offiziell gibt es den deutschen Adel seit 1918 nicht mehr. Aber die Menschen, die adelig geboren wurden existieren nach wie vor und die Berichterstattung in den ,'' und Fernsehanstalten zeigen, dass der Adel immer noch ein interessantes Thema ist. Dies gilt für die europäischen Königshäuser, aber auch für den bundesdeutschen Adel. Im Buch wird der Frage nachgegangen, wie der Adel nach 1945 mit dem Land-, Macht- und Prestigeverlust umgegangen ist und wie er seine Rolle in einer Demokratie wahrnimmt. Sieht er sich immer noch als Elite oder ist er inzwischen im Bürgertum aufgegangen?

Zu der Autorin: Barbara Mansfield wurde am 31. Mai 1945 in Hamburg geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Abitur studierte sie an der Freien Universität Berlin Politische Wissenschaften und Geographie. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Studiengänge (Staatsexamen und Diplom) absolvierte sie ein Redakteur- Volontariat beim Sender Freies Berlin.

4 Begründung der ausgewählten Methode.


Für die Durchführung des Forschungsprojektes boten sich zwei methodische Ansätze an:

  • Die quantitative Methode und
  • Die qualitative Methode.

Bei der quantitativen Forschung werden im allgemeinen aus einer schriftlichen oder mündlichen Befragung die zahlenmäßigen Ausprägungen eines oder mehrerer bestimmter Merkmale gemessen. Die Fragen sind in der Regel weitgehend standardisiert. Das heißt, jedem Teilnehmer an einer Untersuchung werden die gleichen Fragen in der gleichen Reihenfolge gestellt. Auf diese Weise sind die Antworten bei der Auswertung gut vergleichbar. Die quantitative Forschung wird sowohl in den Naturwissenschaften als auch bei jenen Forschungsprojekten favorisiert, in denen es um eine große, idealerweise auch zufällige oder festgelegte, Quotenauswahl geht. Die quantitative Forschung ist also ideal geeignet, um objektive und/ oder vergleichbare Daten über einen bestimmten Zeitraum zu erhalten.1 Nachteile dieser Methode: durch die Standardisierung der Fragen können die Befrager nicht individuell auf mögliche Reaktionen der Interviewten eingehen. Oft werden für die Datenerhebung sogenannte Multiple-Choice-Fragebögen benutzt, die nur eine bestimmte (vorgegebene) Anzahl von Antworten enthalten. Bei den von den Befragten ausgewählten Antworten kann allerdings nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden kann, ob der Befragte die Frage wirklich wahrheitsgemäß beantwortet und/oder ob er sie überhaupt richtig verstanden hat. Außerdem bleiben die Gedanken oder Vorstellungen des Teilnehmers, die ihn zu der gewählten Antwort motivierten, unberücksichtigt. Dies ist bei geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekten unter Umständen ein Nachteil.

Die qualitative Forschung basiert letztlich auf der Subjektivität der Ergebnisse, die beisp