: Tao Wong
: Eines Gamers Wunsch Urbane Fantasie LitRPG
: Starlit Publishing
: 9781990491757
: 1
: CHF 4.40
:
: Erzählende Literatur
: German
: 394
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Ein übernatürlicher Ausschnitt aus dem Leben eines Gamers, dem alles gegeben wird, was er sich je erträumen könnte - Magie, ein Statusbildschirm und übernatürliche Organisationen, die nach seinem Wunschring trachten.


Henry Tsien hätte niemals erwartet, dass der Aktenkoffer, den er erworben hatte, sein Leben für immer verändern würde. Der passionierte Gamer erhält die einmalige Chance, seine Träume durch einen gefangenen Dschinn wahr werden zu lassen. Und das mit nur einem einzigen Wunsch. Mit der Fähigkeit beschenkt, Magie zu wirken, und dem angeborenen Wissen, das wahre Magier zum Erlernen erst studieren müssen, kann Henry es mit dieser neuen Möglichkeit in seinem Leben weit bringen. Henry, der als Magier auf Level 1 mit einem Statusbildschirm beginnt, den nur er sehen kann, muss die verborgenen Geheimnisse und die Geschichte der übersinnlichen Welt erlernen und mit aggressiven, übernatürlichen Organisationen umgehen, die nach dem Ring des Dschinns verlangen. Und all das, während er seine magischen Fähigkeiten verbessert, Miete bezahlt und lernt, wie man überlebt.


Eines Gamers Wunsch ist ein GameLit-Roman mit einigen spieltypischen Elementen, Magie in Hülle und Fülle, einem hilfreichen Dschinn und geheimnisvollen, übernatürlichen Organisationen. Ohne Romanzen und ohne Harem.

Kapitel 2


Nach Stunden und – durch Lilys Beharrlichkeit – einer Menge thailändischen Essens zum Mitnehmen später, waren wir mit dem Spielsystem, das wir implementieren könnten, vor und zurückgegangen. Über Pad Thai, rotem Curry und gebratenem Ananasreis hockend, debattierte ich mit dem Dschinn mit den rabenschwarzen Haaren über die Vorzüge von Spielsystemen.

»Wir sollten die Charaktererstellung gänzlich überspringen«, sagte Lily und wedelte mit einem Paar Essstäbchen, die noch immer eine Frühlingsrolle hielten. »Du wirst nicht den ehrlichsten Weg auf diese Weise...«

»Ich lasse dich nicht um meine Attribute würfeln. Ich werde es nicht riskieren, eine Drei auf Intelligenz zu bekommen«, unterbrach ich sie.

Lily fuhr trotz meiner Unterbrechung fort, ohne eine Pause einzulegen. »Wir sollten sie einfach nur ganz und gar umgehen. Unbeabsichtigte Konsequenzen, du erinnerst dich?«

»Aber eine Basis 10 bei den Statuswerten mit der Fähigkeit zur Steigerung und Verringerung der Attribute würde mir die Befähigung geben, mich individuell anzupassen«, argumentierte ich zurück.

»Ja, ja. Nicht nur riskieren wir, die Götter zu verärgern, wenn wir es so machen, es ist außerdem echte Arbeit involviert. Ich muss dich noch immer physisch verändern, um das geschehen zu lassen. Falls du deine vorhandene Stärke verdoppelst, müsste ich verschiedene Muskeln, Sehnen und Bänder ausgleichen, um sicher zu sein, dass du dich nicht selbst zerreißt, sobald du dich bewegst. Und Stärke ist das Einfachste dabei. Ich meine Konstitution? Was ist das? Dein Immunsystem?«, fragte Lily. »Und lass mich gar nicht erst mit Weisheit anfangen.«

»Das sagtest du bereits. Und natürlich ist Willenskraft die Seele, welche du nicht berühren kannst«, murmelte ich.« Ich vermute mal, dass ich keine sich ändernden Attribute beim Levelaufstieg bekomme? Schön. Wir überspringen die Charaktererstellung und direkte Änderungen an meinem Körper, ich bekomme nur pures Wissen.«

»Nun, eine Änderung – ich muss deine magischen Bahnen öffnen«, verbesserte Lily sich und hielt einen Finger hoch.

»Ah. Richtig ...« Ich runzelte die Stirn, zog die Augenbrauen zusammen und starrte sie an. »Wie kompliziert ist das?«

Lily hielt ihre Hand horizontal hoch und schwenkte sie seitwärts, dann schnappte sie sich das letzte Stück Hühnchen vom Curry. Als sie meinen leeren Blick sah, sagte sie: »Es kommt darauf an, wie begabt du von Natur aus bist. Je begabter, desto schwerer wird es sein.«

»Ist es nicht andersherum?« Ich zog die Stirn in Falten und sie schüttelte ihren Kopf.

»Nein. Denn wenn du schon begabt bist, solltest du bereits Magie nutzen können. Bist du es nicht, hast du einfach eine Blockade, die ich entfernen muss«, erklärte Lily.

»Das wird wehtun, oder nicht?«

»Yup!«, sagte Lily viel zu vergnügt, während sie Curry auf ihren Reis goss. »Wir sollten mehr bestellen.«

»Was ist das mit dir und dem Essen? Kannst du es nicht einfach beschwören?«, fragte ich.

»Beschworenes Essen schmeckt niemals richtig. Da ist immer etwas, das fehlt. Was jetzt, ich habe eine Speisekarte vom Griechen gesehen?«

Für einen allmächtigen Dschinn, welcher meine Welt verändern sollte, schien sie mich allerdings mehr zu kosten, als sie mir einbrachte. Während ich in Richtung des Kühls