I. WAHLZEIT
Der Agitator hat den Ehrgeiz, die Staatsmaschinerie zu nutzen, um die Menschen zu mehr Selbstlosigkeit zu bewegen. In dem Maße, in dem ihm dies gelingt, schafft er eine lebendige Kirche, die einzige Art von Staatskirche, die völlig mit unserem System übereinstimmt, denn sie ist lediglich die formale Darstellung eines Geistes, der im Volk verbreitet ist, in der Regierung.
Wahlkampfprogramme sind lediglich Glaubensbekenntnisse."Ich glaube an die Reform des öffentlichen Dienstes" ist eine Art zu sagen"Ich glaube nicht an Diebstahl", und der Satz war eine bruchstückhafte und unvollständige Formulierung der größeren Wahrheit. Er war das Zeichen dafür, dass eine Bewegung im Volk begann, die auf einen wiedererwachten Instinkt und eine wiedererwachte Sensibilität zurückzuführen war. Es war der Vorläufer all jener Veränderungen zum Besseren, die sich in den letzten dreißig Jahren über unsere Verwaltung ausgebreitet haben. Unter unseren Augen hat sich eine stille Revolution vollzogen, die Schritt für Schritt aufgezeichnet wurde. Nur weil unsere Standards schneller gestiegen sind, als die Reformen eingeführt wurden, glauben wir, dass die Missstände schlimmer werden. Solche Veränderungen finden überall auf der Welt statt, aber der Wert und die Seltenheit dieser Revolution liegt in ihrer Geschlossenheit und Kohärenz. So etwas könnte auch in Deutschland oder in England geschehen, aber man könnte die Kräfte nicht entflechten.
Vor dreißig Jahren dachte man, Politik sei keine Beschäftigung für einen Gentleman. Sie war eine Angelegenheit von Kneipen, Wahlurnen füllen, Rollen mit schmutzigen Scheinen. Sie hatten so wenig damit zu tun wie möglich. Sie wählten Ihr Parteibuch, Sie zahlten Ihre Steuern. Sie bestachen den Aschenmann und den Polizisten in Ihrem Haus im Norden der Stadt und den Gerichtsschreiber, den Inspektor, den Zollbeamten und den Kommissar für