Kapitel eins
Auf Borkum
Nun war er schon seit fast vier Wochen hier, auf Borkum. Und das, obwohl nur drei eingeplant waren. Doch dann bekam er von den Ärzten eine Woche Nachschlag aufs Auge gedrückt.
Alexander erhob sich aus dem Cocktailsessel, öffnete die Balkontür und trat hinaus auf den kleinen Balkon. Er setzte sich auf den Plastikstuhl, der dort zum Verweilen für die Patienten stand. Während er dasaß und über die Brüstung hinaus aufs Meer schaute, fielen ihm zig Dinge ein. Dinge, die er eigentlich lieber vergessen würde, nicht erlebt und durchgemacht hätte. Doch das, was einmal war, zählte im Leben nicht mehr.
Genau genommen müsste er dankbar sein, dass es ihm besser ging. Dafür, dass er leichter atmen konnte, weil er wieder Luft bekam und dass die erfolgten Therapien erste Erfolge zeigten. Aber würde es auch so bleiben, wenn er wieder zu Hause wäre? Wenn er nicht mehr die jodhaltige Seeluft einatmen könnte? Wenn die täglichen und abwechslun