: Michael Klein, Hendryk von Reichenberg
: Das Ende der Gender-Sprache Genderismus, Sprachkrampf, Tiefenpsychologie
: Pabst Science Publishers
: 9783958537309
: 1
: CHF 13.50
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 326
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Gender-Sprache erzeugt starke emotionale Reaktionen bei Menschen. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die genderpolitisch motivierten Veränderungen an ihrer Sprache ab. Es handelt sich somit um einen Angriff auf ihre Identität. In keinem Land der Welt wird der Konflikt um die feministischen und genderistischen Forderungen an Sprache so heftig geführt wie in Deutschland. Der vorliegende Band zeigt aus philosophischer, linguistischer, soziologischer und psychologischer (also interdisziplinärer) Sicht auf, dass die inzwischen erreichten Formen der Gender-Sprache - mit Sternen, Tiefstrichen, Binnen-I und allerlei anderen Zeichen mitten in Wörtern - der Höhe- und zugleich Endpunkt einer überbordenden und hypermoralischen Kampagne sind. Gender-Sprache liefert nur vordergründig mehr Gerechtigkeit und Inklusion. In Wirklichkeit erzeugt sie das Gegenteil. Das Buch der beiden fachkundigen Autoren gliedert sich in fünf Kapitel: (a) persönliche Erfahrungen und Fallbeispiele zur Auseinandersetzung mit Gender-Sprache, (b) Glossen zur Verdeutlichung der Verunglimpfung der tradierten Sprache durch Gender-Sprache, (c) Alternativen zum Gender-Stern und ähnlichen Zeichen, (d) linguistische und philosophische Anmerkungen zur Gender-Sprache und ihrer Überwindung sowie (e) psychologische und soziologische Analysen zum Hintergrund der Gender-Sprache. Gender-Sprache erweist sich als elitäres und totalitäres Top-Down-Projekt zur Veränderung des Sprechens und in der Folge des Denkens der Bevölkerung, die mehrheitlich dagegen votiert. 40 Jahre genderfeministisches und männerfeindliches Sprachdiktat finden im Hypergendern und Zergendern ihr Ende. Denn Gender-Sprache kann keinen Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden liefern und ist durch einen ergebnisoffenen, freien, undogmatischen und den Menschen wieder als Ganzes in den Blick nehmenden Diskurs zu überwinden.
Inhaltsverzeichnis6
Vorwort8
Einleitung: einige Begriffsbestimmungen10
Teil A Fallbeispiele14
A1 Der Verlag14
A2 Die Überschrift in einer regionalen Tageszeitung20
A3 Europäischer Newsletter24
A4 Die Gleichstellungsbeauftragte eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders29
A5 Korrespondenz mit einem Kulturinstitut36
A6 Korrespondenz mit der Rektorin einer deutschen43
Hochschule43
A7 Mail-Verkehr mit einem Krankenhaus50
A8 Abschließendes Fazit zu den Fallbeispielen60
Teil B Glossen64
B1 Gerechtere Mathematik64
B2 Zur Sichtbarmachung geschlechtlicher Vielfalt in der Tierwelt66
B3 Schweizer Zebrastreifen67
B4 Endlich Chemie und Elektrotechnik gendern!68
B5 Namensrecht geschlechtergerecht reformieren!70
B6 Gendern in Afghanistan71
B7 Es lebe die neue Ökonomie!72
B8 Beispiele Kaputter Schallplattik73
Teil C Alternativen zum sog. Gender-Sternchen78
C1 Der minimalinvasive Ansatz78
C2 Der inklusive Plural auf -s82
C3 Zur Schaffung sprachlicher Ausdrücke für diversge-schlechtliche Menschen85
C4 Das Generikon-Zeichen zur Markierung generischer89
Ausdrücke im Singular89
C5 Zur Schaffung anderer generischer Formen im91
Singular inkl. entsprechender Pronomina91
Teil D Einige linguistische und philosophische Betrachtungen94
D1 Die Endung -er94
D2 Generische Feminina97
D3 Juristische, soziologische und linguistische Überlegungen zur sog. Gender-Sprache98
D4 Zum Gendern von Institutionen und der Entstehung einer neuen Wortart103
D5 Genderdeutsch – eine neue Sprache105
D6 Das Ausmaß der kulturellen Entwurzelung108
D7 Ökonomische und ökologische Aspekte der sog. Gender-Sprache110
D8 Sprachmagie112
Teil E Gender-Sprache: psychologische und soziologische Hintergründe115
Das Ende der Gender-Sprache und die Zukunft des Deutschen I. Grundlagen: Sprache gehört allen, aber wer hat die Macht?115
II. Das Eingemachte: Was bewirkt Gender-Sprache? Risiken und Nebenwirkungen130
III. Gender-Sprache als ideologischer Angriff auf Sprache und Gesellschaft143
IV. Eine radikale Ideologie erzeugt eine Kunstsprache: Von Exzentrik zur Konformität174
V. Die Rolle der Medien: Teil 1180
Mitmachen ist alles!180
VI. Sprache kann so schön sein: Ideologiefreie Linguistik183
VII. Fehler der Gender-Sprache: „ziseliert“ am Beispiel der inflationären Verwendung von Partizipialformen206
VIII. Die Motive für die Gender-Sprache: Ein Blick hinter der Bühne213
IX. Die Rolle der Medien: Teil 2 – Konformität und Berufs-versagen!226
X. Folgeprobleme der Gender-Sprache233
XI. Kognitive Psychologie meets Linguistik241
XII. Das Männliche als Zumutung – tiefenpsychologisch erklärt248
XIII. Wo Gender-Sprache überall infiltriert…254
XIV. Spaß mit Gendern287
XV. Fazit und Ausblick299
10 Fragen zur Gender-Sprache und Psychohygiene314
Übersichten318
Die Autoren322