: Galax Acheronian
: Mischka Koloniewelten 06
: TWENTYSIX
: 9783740797508
: 1
: CHF 2.60
:
: Science Fiction
: German
: 436
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Es ist das 123ste Jahr nach der Landung auf Anaximenes. Kaum eine Kolonie ist so weit entwickelt. Millionen von Menschen organisieren sich friedlich in mehreren Städten und etablierten ein stabiles sowie freiheitliches System. Grund genug für das irdische Imperium dem andauernden Argwohn beider Welten etwas entgegen zu stellen. Die Navy übergibt im Zeichen des Bündnisses ihre fünfte Flotte. Somit ist Anaximenes neben der Erde die einzige selbstständig raumfähige Nation. Diese Gelegenheit möchte die Astronomin Serafina Medwedew nutzen, um ihren Stern »Mischka« aus der Nähe zu erforschen, ehe ihr Leben ein Ende findet. Es wird die erste und bedeutendste Mission für die anaximenische Spacegroup. Jedoch sind die übergebenen Schiffe nicht im besten Zustand, weshalb zwanzig zusätzliche Techniker mit an Bord genommen werden. Einer unter ihnen ist der 20jährige Marc Stevens, der bisher ein ereignisloses Leben am Campus führte und versucht, dieses zu ordnen. An Bord der U.T.S. Togona erhält er nicht nur die Chance seines Lebens, sondern findet ein völlig neues.

Galax Acheronian ist ein Autor und Illustrator, der bereits in jungen Jahren Geschichten schrieb. Anstatt über sich selbst zu sprechen konzentriert er sich darauf, gute Geschichten zu erzählen. Seit 2009 veröffentlicht er regelmäßig Kurzgeschichten, Novellen und Romane aus dem Bereich Science-fiction und Fantasy. Gelegentlich versucht er sich auch als Herausgeber. Mehr Informationen gibt es auf www.acheronian.de

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Kolonie Anaximenes, Thalespoint

14. Sol des Jahres 123 n. d. L. – 9:12 Uhr

Admiral Miguel Carter überflog die Liste von zwanzig Schiffen verschiedener Klassen, die er alle zu bewerten hatte. In Größe und Zustand stach besonders dieAnzio heraus, ein Schiff derMistral-Klasse, das keine acht Jahre auf seinem breiten Rücken hatte. Als sie, begleitet von den weiteren, deutlich kleineren Raumern, in der letzten Woche hier angekommen war, hatte er es kaum fassen können. Bis zuletzt hatte er als Einziger Zweifel geäußert, dass die Erde ihre vor zwei Monaten übermittelte Depesche tatsächlich umsetzen würde. In dieser war enthalten, dass im Rahmen des Bündnisses mit der irdischen Navy die fünfte Flotte an Anaximenes überstellt würde. Natürlich bezweifelte Carter nicht, dass die Navy diesen mobilen, seit Jahren in der Reserve stehenden Schrotthaufen auf diese Art zu entsorgen versuchte; seine Zweifel bezogen sich einzig auf dieMistral-Klasse. Er war sich sicher gewesen, dass sich die Ankündigung derAnzio spätestens bei der Ankunft der Fünften als ›be