Wir saßen noch bis weit nach Mitternacht zusammen und versuchten, uns gegenseitig Hoffnung zu geben. Auch nachdem wir uns getrennt und in unserer Schlafräume begeben hatten, konnten wir nicht in den Schlaf finden.
Carla war von ihrer Wohnung in meine hinüber gewechselt, nachdem sie noch ein kurzes Gespräch mit Bernhard geführt hatte.
„Wie geht es seinem Vater?“ erkundigte ich mich.
„Nicht gut, er liegt auf der Intensivstation, und sie haben diesen schlimmen Krankenhauskeim noch nicht besiegt. Sie wagen noch gar keine Prognose. Hast du schon von Ermanno eine Nachricht bekommen?“
„Ja, er hat mir eben geschrieben, denn er wollte so spät ni