: Russell Brand
: Mentoren Wie ich den Weg zu mir selbst fand und helfen lernte
: Next Level Verlag
: 9783949458200
: 1
: CHF 16.80
:
: Lebensführung, Persönliche Entwicklung
: German
: 144
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Könnte es sein, dass wahres Glück darin liegt, anderen zu helfen und von anderen Hilfe anzunehmen? »Mentoren« - das Nachfolgebuch des »Sunday Times«-Bestsellers »Die 12 Schritte aus der Sucht« - geht genau dieser Frage nach und erklärt, was zwischenmenschliche Hilfe bewirken kann. »Ich habe in jedem Lebensbereich Mentoren an meiner Seite - als Schauspieler, als Vater, als Ex-Junkie, als spiritueller Mensch -, und ich bin fest davon überzeugt, dass wir als Einzelne - wie die Welt als Ganzes - im stetigen Wandel sind und wir uns nur als Gemeinschaft weiterentwickeln können.« Russell Brand In »Mentoren« verrät Russell Brand, wie eine Reihe bedeutender Menschen sein Leben verändert hat - angefangen von seiner missratenen Jugend in Essex über seine Jahre als Ex-Junkie bis hin zur Gegenwart, in der seine Mentoren ihm helfen, ein guter Mensch und Vater zu sein. In seinem Buch ergründet er, wie jeder Mensch - bewusst oder unbewusst - nach Vorbildern, Mentoren und Helden sucht und wie sie neue Perspektiven in das eigene Leben bringen können. Und er ermuntert den Leser, selbst einen Mentor fürs Leben zu finden, um von dessen Erfahrungen zu profitieren und schließlich selbst einmal die eigenen Erfahrungen als Mentor teilen zu können.

Russell Brands Karriere begann 2003. Schnell wurde er zu einem der berühmtesten Stand-up-Comedians. Auch als Schauspieler, Sänger und Moderator feierte er große Erfolge. Doch auf der Schattenseite des Erfolgs rutschte er immer tiefer in eine Abhängigkeitsspirale aus Drogen, Sex, Ruhm, Geld und Macht bis er vor rund 15 Jahren sein Leben komplett umkrempelte. Noch immer ist der exzentrische Brite ein begnadeter Entertainer, aber heute ist er auch Mentalcoach, politischer Aktivist, liebevoller Vater und begeisterter Veganer. Er lebt mit Frau und Kind, zwei Katzen, einem Hund, zehn Hühnern und 60.000 Bienen ein Leben frei von Abhängigkeiten.

Einleitung


Hast du schon einmal gehört, wie Brian Cox oder ein anderer genialer Teilchenphysiker (davon gibt es ja jede Menge!) die Weite unseres Universums beschrieben hat? Wie sie davon berichten, dass es wahrscheinlich auch jenseits seiner unermesslichen Weite noch mehr, wahrscheinlich unendlich viele Universen gibt? Wenn ich mich mit meinem abgestumpften Intellekt mit diesen Unwägbarkeiten beschäftige, hänge ich irgendwo zwischen Gefühlen der Ehrfurcht und der Verzweiflung. Im Unendlichen wird jegliches Maßnehmen bedeutungslos, da es sich nur auf enge, beschränkte Muster beziehen kann; Zeit und die Gesetzmäßigkeiten der Physik sind nur lokal geltende Bräuche in unserem universellen Dorf.

Wenn ich Cox jedoch von Carl Sagan sprechen höre, dem großen Star der Astronomie, der den jungen Cox inspirierte, schwanke ich zwischen Ehrfurcht und Hoffnung. Sagan war ein Mentor für Cox. Obwohl sie sich nie kennenlernten, fungierte Sagan als geistiges Symbol, ein Ziel, ein Vorbild, dem der jüngere Mann auf seinem eigenen Weg zur Größe nacheifern konnte.

Ein Held ist ein Sinnbild, das aufzeigt, dass sich innere Antriebe im Außen manifestieren können. Das könnte John Lennon sein, dessen Reise von der Alltäglichkeit zur Größe, vom Glamour zur Häuslichkeit, von der Erhabenheit zur Demut Koordinaten für andere liefert, die eine vergleichbare Reise unternehmen wollen. Es könnte Amma sein, die indische Lehrerin und Mystikerin, die mit ihrer Gewissheit und Überzeugung von der Liebe Gottes einen tiefgreifenden sozialen Wandel in ganz Asien bewirkt hat. Ihre Hingabe hat andere zu philanthropischen Taten inspiriert, Schulen zu gründen sowie Krankenhäuser und Heime zu bauen. Anfangs wurde sie natürlich als ein verrücktes Teenager-Mädchen aus einem Fischerdorf in Kerala abgetan, das in Trance verfällt und alle umarmt. Die Leute hielten sie für durchgeknallt. Größe sieht wie Wahnsinn aus, bis sie ihren Kontext findet.

Mentorenschaf