: Michael Baltus
: Mein Olymp - City of Sports
: Books on Demand
: 9783754370414
: 1
: CHF 4.80
:
: Allgemeines, Lexika, Handbücher, Jahrbücher, Geschichte
: German
: 200
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Erzählt wird die Geschichte vom Anfang bis zum heutigen Tag eines Bodybuildings betreibenden Sportlers und seines Fitnessstudios. Der gnadenlose Kampf gegen den eigenen von der Mutter Natur unbegünstigten Körper. Der Fleiß und die Arbeit bis zur völligen Erschöpfung. Die vielen Qualen, die sich aber zu lohnen begannen. Die erreichten Zwischenergebnisse und die dann immer höher gesteckten Ziele. Aber auch die Rückschläge und die nicht erreichten Wünsche werden hier genauso beschrieben, wie die neu geknüpften Freundschaften und das Hinzugehören zu den Bodybuildern.

Michael Baltus, geboren 1967 in Gelsenkirchen. 1988 begann im Beauty Body, dass später in City of Sports umbenannt wurde, der Kampf um mehr Muskelmasse. Der Autor berichtet auf den folgenden Seiten über seine Erlebnisse in seinem OLYMP. Weitere Bücher des Autors: -Kein Bodybuilder, dafür Parkinson -Kinder im Pott -Das vergessene Elfenreich -Der Virus

Um die Schönheit des Körpers zu perfektionieren, gehörte nicht nur die harte Arbeit mehr Muskelmasse aufzubauen. Wer damals mit den Schönen dieser Zeit konkurrieren wollte, musste auch einen Urlaubs gebräunten Teint vorweisen. Da wir aber alle arbeiten mussten und nicht nur in den wohlverdienten Urlaub fahren konnten wie es uns vielleicht gefallen hätte, noch die Sonne in Deutschland das ganze Jahr auf uns wärmend herab scheint, musste eine andere Lösung für den optimalen Teint her.

Auch hier hatte die Familie Kehren eine Lösung im Kopf und bot es den sonnenhungrigen Bürgern in Marl und in den anderen Städten im und um das Vestische an. City of Sun nannte sich die Sonnenbankkette, die es plötzlich überall gab. Nach dem Training also noch einmal kurz unter der künstlichen Sonne und der Teint der Haut war für das Wochenende gerettet. So trafen wir uns dann immer. Alle sonnengebräunt und die Muskeln aufgepumpt, um Spaß zu haben und die Wochenenden abzufeiern.

Die Neunziger gingen langsam zu Ende und ich hatte wieder einen neuen Trainingspartner.

Jürgen war etwas schwerer und stärker als ich. Der ideale Kamerad, um mich noch einmal zu pushen. Den Traum selbst einen Wettkampf zu bestreiten hatte ich aufgrund hoffnungsloser Siegchancen aufgegeben. Ich war einfach nicht gut genug. Ich musste ja nicht gewinnen, aber zumindest wollte ich eine Chance haben mich im Wettkampf auf einer Höhe zu messen und das ließ mein Körper nicht zu. Jürgen und ich trainierten gut, aber nicht mehr so hart wie noch einige Jahre