: Hans-Peter Ackermann
: Die Tote im Geiranger Fjord
: Books on Demand
: 9783754392553
: 1
: CHF 6.60
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In der norwegischen Stadt Alesund - 455 km entfernt vom Polarkreis, wird die Ärztin Alice Carlsson ermordet. Kurz darauf versterben drei Menschen nach dem Genuss von Joghurt aus der örtlichen Molkerei. Weil dieser Joghurt vergiftet wurde, ruft das die Kriminaloberkommissarin Anna Ohlson und ihren Kollegen Arvid Ragnarson auf den Plan, zumal in den folgenden Tagen noch weitere Menschen sterben, und sich das Ganze zu einer Pandemie entwickelt. Sehr schnell finden sie heraus, wer dafür verantwortlich ist. Und damit beginnt eine wochenlange Jagd nach den beiden Tätern in den Weiten des Nordens. Dabei kommt Anna Ohlson zweimal selbst in Lebensgefahr. Der Fall entwickelt sich zu einem Politikum und der Staatsschutz schaltet sich ein. Gemeinsam versuchen sie nun den Tätern das Handwerk zu legen, die zu einer rechtsradikalen Struktur gehören.

Der Autor Hans-Peter Ackermann, geb. 1944, begann 2007 mit dem Schreiben, und hat inzwischen 14 Romane veröffentlicht. Anfangs mit Themen aus der Wendezeit, hat er sich dann Krimis, Abenteuern und auch einem utopischen Thema zugewandt. Sozialkritische Themen gehören ebenso zu seinem Repertoire und haben ihn nun zu dem Roman"Die Tote im Geiranger Fjord" geführt. In dem er die Gefährlichkeit von rechtsradikalen Gruppierungen schildert.

Sie sprang in den Wagen und Arvid raste mit durchdrehenden Reifen davon.

„Anna! Wie lange müsst ihre Weibsbilder denn eigentlich bullern?“, schimpfte er wütend. Nach wenigen Kilometern tauchte der andere Wagen wieder vor ihnen auf. Anna rief ihren Chef Magnusson an und berichtete wie die Lage war. Magnusson erwog ihnen ein Sonderkommando folgen zu lassen, wenn feststand, wo Andersson hinwollte. Die sollten ihn dann festnehmen. Anna Ohlson war restlos bedient. Sie durften die Verfolgung realisieren und andere würden die Lorbeeren ernten. Als sie es Arvid erzählte, tippte der sich empört an die Stirn.

„Der spinnt wohl, der Alte! Wir nehmen den Kerl selber hops.“ Vor ihnen tauchte Roekland auf, eine Kleinstadt mit vier Kreisverkehren. Jetzt galt es aufmerksam zu sein. Doch alles ging glatt und Arvid gab Vollgas und überholten den Citroen C6 der Kollegen. Jetzt folgten sie Andersson wieder selbst im Abstand von 300 bis 400 Metern. Und so verrannen die Stunden. Arvid sah auf die Tankanzeige.

„Wir müssen bald tanken! Und dabei ist das auch noch ein Diesel“, schimpfte er vor sich hin.

Plötzlich wie zur Bestätigung, tauchte Rognan auf und am Ortseingang stand eine große Tankstelle mit sechs Zapfsäulen. Anna