Der Große Riss Wie die Gesellschaft auseinanderdriftet und was wir dagegen tun müssen. Ein Essay
:
Jean-Pierre Wils
:
Der Große Riss Wie die Gesellschaft auseinanderdriftet und was wir dagegen tun müssen. Ein Essay
:
S.Hirzel Verlag
:
9783777629308
:
1
:
CHF 21.20
:
:
Politik, Gesellschaft, Wirtschaft
:
German
:
272
:
Wasserzeichen/DRM
:
PC/MAC/eReader/Tablet
:
PDF
Die Corona-Pandemie als Brennglas: Darunter sehen wir den instabilen Zustand unseres Zusammenlebens noch deutlicher. Doch warum waren wir unvorbereitet, trotz langjähriger Warnungen? Für Jean-Pierre Wils ist der Virus-Notstand vor allem ein Klima-Notstand: Wils bietet eine genaue und vielschichtige Analyse der Welt in Zeiten von Corona und liefert konkrete Vorschläge zur Richtungsänderung. So zum Beispiel für eine »Kultur der Provisorien« - einer Kultur der Nachdenklichkeit, der Selbstprüfung und der Wegberichtigung, der Verlangsamung und der Orientierung an sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit ...
Jean-Pierre Wils, Jahrgang 1957, studierte Philosophie und Theologie in Leuven/Belgien und Tü-bingen. Seit 1996 ist er Ordinarius für Christliche Ethik, seit 2010 Ordinarius für Soziale, politische und Kulturphilosophie, seit 2015 Ordinarius für Philosophische Ethik und Kulturphilosophie an der Universität Nijmegen Niederlande. Wils veröffentlichte zahlreiche Publikationen und war, jahrelang Mitherausgeber der Zeitschrift 'Ethik und Unterricht' und Herausgeber der Essayreihe 'Disput'. Seit 2021 fungiert er als Herausgeber der 'Scheidewege. Schriften für Skepsis und Kritik'. Im Hirzel Verlag erschienen von ihm 'Sich den Tod geben. Suizid als letzte Emanzipation?' und 'Der Große Riss. Wie unsere Gesellschafts auseinanderdriftet und was wir dagegen tun können'.
Inhaltsverzeichnis
8
Anstelle eines Vorworts
11
Teil I
37
Auf der Überholspur
38
Spaltungsindizien
49
Zur Sozialgenese einer zerrissenen Gesellschaft
58
Teil II
93
Das kränkende Virus
94
Verstrickt in Metaphern
112
Der Ausnahmezustand als Alltag
126
Ein Unglück in Echtzeit
143
Konkurrierende Wahrheiten und Gewissheitswünsche
161
Demokratiemüdigkeit
186
Teil III
211
Umwege gehen
212
Resilienz als Lebensstilpolitik
218
Die Rückeroberung der öffentlichen Güter
226
Autarkiefähige Räume
237
Eine Ökonomie des Maßhaltens, eine Politik der Freundschaft
245
Nachwort: Gruß an die Barbaren
253
Bibliografie
261
Anmerkungen
268