1. Türen und Science Fiktion
Wir erinnern uns, mitten auf der Straße stand eine Tür, einfach so, als würde sie dort gar nicht hingehören.
Was Sie auch nicht tat, weil wer würde mitten auf eine Hauptverkehrsstraße eine Tür stellen? Nein ... aber sie war da, Svenney ging hindurch und das wäre jetzt zu schön, wenn er direkt in Lolas Pinte herauskäme oder wenigstens genau davor.
Nein, das war leider unmöglich, denn Dun Bleisce Doon war zwar an das hyper Sens-O-trans System der Bart-O-fröhn Cypercom Division angeschlossen.
Durch einen Fehler im Codiersystem, und weil
Limerick in Limerick war, Dun Bleisce Doon aber etliche Meilen außerhalb, begab es sich vor allem wegen der fehlerhaft eingegebenen Vorwahl, dass Sweeney erst einmal auf eine Warteschleife gelegt wurde.
„Please hold the Line“ eine sanfte Stimme, umschmeichelte ihn. Er der eben auf der staubigen Fahrbahn stand. Durch eine Tür eine andere staubbedeckte Straße mit einer noch verdreckteren Landschaft sah. Sich dabei dachte, durch Einfaches schreiten durch diese Türe genau dort zu sein, was theoretisch richtig war, praktisch aber wie eben beschrieben nicht funktionierte.
„Please hold the Line“ ein sanftes „Piep“
„ Hold the Line.... Piep“
„Wir sind gleich für Sie da, sobald ein Mitarbeiter für Sie Zeit hat, verbinden wir sie.
„Ihre voraussichtliche Wartezeit beträgt 3 Minuten“.
Schmeichelte die wohlmodulierte extrem weibliche Stimme. Würde Sie einer 190er Vorwahl vorgeschaltet, sexuelle Vorlieben diskutieren. Könnten die Erlöse für den Erwerb von Neukölln oder den Wedding verwendet werden.
Was immer man mit ausgerechnet diesen Stadtteilen vorhaben könnte.
3 Minuten, welch überschaubarer Zeitrahmen.
Für jemanden in der Position und Lage des
Svenney, durchaus akzeptabel.
Jedoch .... es handelt sich um telekomische Minuten, die niemals aus 60 Sekunden bestehen. Falls doch, diese durch ein Kontinuum künstlich gestreckt werden können.
Raum und Zeit plus das Kontinuum, unter Berücksichtigung, der 24 Zeitzonen. Zusätzlich das ausgerechnet die Zeitzone NULL, der Greenwich-Meridian ist. Der zufällig genau, nahe Dun Bleisce Doon vorbeiführt.
Telekomische Minuten sind identisch, mit den Wartezeitangaben einer Bahngesellschaft, sie stimmen niemals.
Später in Germanien wird unter der Firmierung die Bahn, jede Kausalität, zwischen wahrer Abfahrtszeit und der im Fahrplan gedruckten, in keinem Zusammenhang stehen. Oft wurde spekuliert das die Zahlenangaben sich auf den Monat und das Jahr bezogen und nicht die Stunden und Minuten.
Was gar nicht stimmte, der Verspätung aber leider seinen Schrecken und die Dauer nicht abnahm und die Spekulationen, über Monat und Jahr, statt Stunde und Minute eher entfachte.
Das gleiche Paradoxon erlebte man, durch Anruf bei dieser Bahn, um Auskünfte zu erhalten. Eine wahrlich verwegene Angelegenheit, die nur ausgekochten Hasardeuren vorbehalten war.
Dort in der Warteschleife eingeloggt, wurden die gleichen 3 Zeitabschnitte, zu zeitlich endlosen Ketten.
Der ihnen meine lieben Lesern geneigte Erzähler, hat nebenbei gesagt, dass er dieses Buch hier zu schreiben begonnen hat. Vor ca 3 Minuten, denn das ist genau das was mir die liebliche Stimme, die dem Svenney gerade schmeichelt, diese Zeitspanne vorgeschlagen hat.
Mit der Bitte „Please hold the Line“ und man wäre gleich für mich da, der nächste freie Platz und so weiter. ... ja der Hörer liegt, seit dem neben mir und ich warte auf die Servicehotline der Telekomischen, weil ich ein kleines für mich unlösbares Kalibrierungsproblem habe.
Zur Entspannung habe ich angefangen, das was ich vor Kurzen gehört habe, diese Erzählung, zur Speicherung und wider des Vergessens, nieder zu schreiben.
Nun das sind in etwa 3 Minuten, in diesen Cyber Zwischenwelten, in eine von denen Svenney jetzt gerade geuploaded wurde.
Svenney war etwas irritiert. Nicht das er Ähnliches nicht schon vorher erlebt hätte. Aber wie gesagt es war anders, so halt nicht.
Eben noch die Tür, dieses Wissen dort hindurch zu gehen und am Ort herauskommen, der ein Ziel war.
Dort Ankommen und das so einfach, beflügelte seinen Schritt. Auch das bisschen Mut, das er hat aufbringen müssen, war sein ganzer.
Wäre