: Barbara Simonsohn
: Baobab - Die heilsame Frucht des Apothekerbaums. Kompakt-Ratgeber Anwendungen für Ihre Gesundheit - Tipps für die Baobab-Küche - Kosmetik zum Selbermachen
: Mankau-Verlag GmbH
: 9783863746162
: 1
: CHF 5.40
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: Alternative Heilverfahren
: German
: 125
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Schmackhaftes Nährstoff-Juwel aus der Sonne Afrikas Afrika ist nicht nur die Wiege der Menschheit, sondern auch Heimat des vielleicht ungewöhnlichsten Baums der Welt: des Baobab. Der skurril aussehende 'Affenbrotbaum' mit seinen wurzelähnlichen, himmelwärts gereckten Zweigen und seinem massigen zerklüfteten Stamm ist ein wahres Nährstoff-Juwel. In seinen riesigen Früchten stecken mehr Antioxidanzien als in jeder anderen Frucht, eine Fülle an Mineralstoffen, Eiweiß mit optimalem Aminosäurenprofil, lösliche und unlösliche Ballaststoffe in perfekter Balance und reichlich Polyphenole, die Alleskönner für unsere Gesundheit. Baobab-Fruchtpulver senkt den Blutzuckerspiegel, lässt die Zahl der guten Darmbakterien um 40 Prozent wachsen, wirkt als Prophylaxe und Therapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stärkt das Nervensystem bei Stress und hilft, das Idealgewicht zu erlangen und zu halten. Baobab-Öl aus den Samen verjüngt die Haut, lässt Altersflecken verschwinden und hilft bei Schuppenflechte. Köstliches Baobab-Fruchtpulver veredelt Süßspeisen, Smoothies und auch herzhafte Gerichte - noch nie schmeckte Gesundheit besser! - Der Baobab: alles Wichtige rund um den Affenbrotbaum - Die Inhaltsstoffe des Baobab und ihre Bedeutung für unsere Gesundheit - Tipps für die Baobab-Küche - Pflegende Kosmetik für Haut und Haar zum Selbermachen - Gesund mit Baobab: Anwendungsgebiete von A bis Z

Barbara Simonsohn (geb. 1954) ist Ernährungsberaterin und Reiki-Ausbilderin. Seit 1982 gibt sie Seminare im In- und Ausland, vor allem über das authentische Reiki mit sieben Graden, aber auch in Azidose-Therapie und -Massagen nach Dr. Renate Collier sowie in Yoga. Darüber hinaus befasst sie sich intensiv mit dem Thema 'gesunde Ernährung' und gilt als Expertin für 'Superfoods'. Regelmäßig reist die Hamburgerin nach Indien, wo sie meditiert und ehrenamtlich als Englischlehrerin für Waisenkinder arbeitet; außerdem fördert sie Moringa-Projekte und hat im Rahmen ihrer Entwicklungsarbeit auf Haiti Fruchtbäume gepflanzt und Bio-Gärten angelegt. Seit 1995 hat Barbara Simonsohn zahlreiche Ratgeber im Bereich der ganzheitlichen Gesundheit veröffentlicht; die Gesamtauflage ihrer Bücher beläuft sich auf über 500.000 Exemplare.

Die Geschichte und Verbreitung des Baobab-Baumes


Rupert Watson schreibt in seinem Buch,3 dass die Buschmänner von Namibia und Botswana immer noch auf Baobab-Zisternen angewiesen sind, ohne die sie nicht durch die wasserlose Wüste der Kalahari reisen könnten. Weil das Baobab-Fruchtfleisch so ein beliebtes Nahrungsmittel in Afrika ist, ist die Verbreitung des Baumes auch entsprechend hoch: Das Fruchtfleisch wird gegessen, die Samen ausgespuckt, und sie können so gleich an Ort und Stelle keimen. F. W. H. Migeod schrieb 1924 in »Through Nigeria to Lake Chad«: »Wenn man Baobab-Bäume in der Wildnis findet, zeugen sie meist von einem Dorf, das es irgendwann einmal dort gab.«4

Die Heimat des afrikanischen Baobabs ist Afrika südlich der Sahelzone bis zum Süden Afrikas in frostfreien Gegenden.Adansonia digitata wurde als erster Affenbrotbaum entdeckt und beschrieben. Er ist der typische Baum der afrikanischen Savanne und tritt dort als Solitär, also einzeln, auf oder in kleinen Baumgruppen. Seine Ansprüche an Boden und Klima sind sehr moderat. So wächst er auf bis zu 1500 Metern Höhe und verträgt sogar salzigen Boden. Trockenheit macht ihm nichts aus. Er wirft vorher seine Blätter ab und kann bis zu 140 000 Liter Wasser – das sind rund 800 Badewannen voll! – in seinem dicken Stamm speichern.

Von den acht Baobab-Arten wächst eine in Afrika, eine in Australien und sechs auf Madagaskar. Der afrikanische Affenbrotbaum wird hauptsächlich durch Frucht-Fledermäuse bestäubt, während der australische AffenbrotbaumAdansonia gibbosa von Nachtfaltern bestäubt wird. Vermutlich kannten schon die alten Ägypter afrikanische Affenbrotbäume, und auch die Phönizier. In Ägypten fand man in Berendike am Roten Meer vor einigen Jahren Baobab-Samen aus dem 4. oder 5. Jahrhundert vor Christi Geburt. Der spanische Naturforscher Al-Bakri beschrieb in seinem Werk »Buch der Straßen und Königreiche« im Jahr 1068 den Baobab-Baum und seine Früchte. Er nannte schon die fiebersenkende Wirkung des Fruchtfleisches. Auch der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama beschrieb diesen Baum. Charles Darwin bewunderte Baobab-Bäume auf den Kapverdischen Inseln und schrieb 1832 über ihre beeindruckende Größe und Langlebigkeit. Dr. David Living-stone, ein berühmter Forscher, beschrieb 1857 einen Baobab-Baum in der Nähe der Viktoriafälle. Im Louvre in Par