: Julia Festman, Sabrina Gerth, Maria Mairhofer, Christine Reiter
: Hören in der Primarstufe Theorie und Praxis für Hören, Hörverstehen und Hördidaktik
: Waxmann Verlag GmbH
: 9783830994343
: 1
: CHF 22.30
:
: Grundschule
: German
: 175
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Kinder nutzen bereits lange vor Schulbeginn ihre Hörfähigkeit für den Spracherwerb höchst effektiv. Das Training der Hörfertigkeiten, das Hörverstehen und die Hördidaktik nehmen daher in der Primarstufe häufig relativ wenig Platz ein, da oft davon ausgegangen wird, dass die Kinder das schon können. Doch hat Hören im Schulkontext noch viele weitere Facetten, die geschult werden müssen.
Dieses Buch gibt Einblicke in die Grundlagen des Hörens sowie praktische Empfehlungen für die Förderung der Hörkompetenz und für die Hördidaktik. In diesen Theorie-Praxis-Bezug werden empirische Daten aus einer Fragebogenerhebung mit Lehrpersonen zum Hören in Tiroler Volksschulen eingebettet und präsentiert.
Wie Mehrsprachigkeit beim Hören im Schulkontext miteinbezogen werden kann und wie man Kinder mit Migrationssprachen für Höranforderungen im Schulkontext stärkt, zeigt das Buch ganz konkret und eröffnet damit eine Vielzahl von Wegen der Hörkompetenzförderung in Diversitätskontexten.
Frontmatter6
Titel1
Impressum4
Vorwort5
Inhalt7
1 Was bedeutet Hören(lernen)?11
2 Voraussetzungen für das Hören12
2.1 Biologische Voraussetzungen für das Hören12
2.2 Wie funktioniert das Hören physikalisch?15
2.3 Hören – linguistische Grundlagen16
3 Hören ist wichtig und zugleich schwierig19
3.1 Hören als Schlüssel zum Spracherwerb19
3.2 Kommunikation: Familie, Kindergarten, im Alltag eines Kleinkinds20
3.3 Vom Hören zum Sprachverstehen22
3.3.1 Sprachliche Laute wahrnehmen und unterscheiden23
3.3.2 Bedeutungen lernen24
3.3.3 Effizienz des Sprachverstehens26
3.3.4 Weitere kognitive Komponenten beim Hören29
4 Hören im Schulkontext32
4.1 „Hören wird von mir sehr selten unterrichtet!“ Hören im Schulkontext – was ist anders?32
4.1.1 Die Hörumgebung: Gestaltung des Klassenzimmers als hörfreundliche Umgebung37
4.1.2Zum Zuhören verleiten und hinleiten: Rituale40
4.2 Die Rolle der Lehrperson in Bezug auf die Entwicklung der Hörkompetenz44
4.2.1 Sprachvorbild sein – die Sprache der Lehrperson als auditiver Input für die Kinder44
4.2.2 Wenn die Lehrperson vorliest und die Kinder zuhören49
4.2.3 Verschiedene Medien und Formate (z.B. CD, MP3, Hörbuch, Internet) für die Begegnung mit Höraufgaben52
4.2.4 Hörfertigkeiten der Kinder einschätzen – Beobachtungsverfahren und Förderung52
4.2.4.1 Beobachtungsbogen für den Unterricht (s. Tabelle 5, Teil 1–3)56
4.2.4.2 Weitere Beobachtungs- und Förderinstrumente60
4.2.5 Wie die Lehrperson Hörverstehen unterstützen kann62
4.2.6 Zuhördidaktik63
4.2.7 Hörstrategien64
4.2.8 Kognitive Prozesse im Unterricht, damit Hören gelingt65
4.2.9 Hörstile und Hörziele67
4.3Hören für Kinder mit anderen Erstsprachen68
4.3.1Höraufgaben als besondere Herausforderung für DaZ-Kinder69
4.3.1.1Varietäten und Sprachen70
4.3.1.2Kontextualisierung und Vorwissen70
4.3.1.3 Phonologie und Syntax71
4.3.1.4Flüchtigkeit der auditiven Information72
4.3.1.5Instruktionen und Operatoren74
4.3.2Chancen von Sprachenvielfalt und Einbindung der L174
4.3.3Sonderkompetenzen von Kindern mit DaZ76
4.4Hören als Grundlage für Schriftspracherwerb77
4.4.1 Phonologische Bewusstheit77
4.4.2 Hören und Lesen80
4.4.3 Hören und Schreiben – Warum schreib, wie du’s hörst keine hilfreiche Schreibstrategie ist81
5. Fragebogen rund um das Hören an Tiroler Volksschulen83
5.1 Allgemeiner Aufbau und Inhalt des Fragebogens83
5.2 Methodische Zugänge zum Hören im Unterricht84
5.2.1 Ergebnisse – methodische Zugänge zum Hören84
5.2.1.1 Ergebnisse – „Welche der folgenden methodischen Zugänge setzen Sie ein und in welchem Ausmaß?“85
5.2.1.2 Ergebnisse – weitere methodische Zugänge der Lehrpersonen86
5.2.2 Empfehlungen für die Lehrperson: das Hören in der Schule schulen87
5.2.2.1 Außersprachlicher Bereich: Übungen zur außersprachlichen akustischen Wahrnehmung88
5.2.2.2 Regelmäßiger Fokus auf das Hören: Hören zu einem Ritual im Unterricht machen92
5.2.2.3 Hören als (phonologische) Grundlage zur Leseförderung102
5.2.2.4 Sprachlich-basale Ebene: basale Hör-Übungen und Total Physical Response106
5.2.2.5 Ungerichtetes Hören / Hörästhetik107
5.2.2.6 Instruktionen und Operatoren verstehen108
5.2.2.7 Gerichtete Höraufträge: gesteuert, global, selektiv110
5.2.2.8 Inhaltliche Rezeption und Verständnissicherung/verbale Nachbereitung114
5.2.2.9 Kommunikation/Interaktion: (Zu-)hören als wichtiger Teilbereich für Kommunikation120
5.2.2.10Förderung der Gesprächskultur und Kommunikation in der Klasse122
5.2.2.11 Spielerische Förderung des Umgangs mit größeren Informationsmengen125
5.2.2.12 Hören und Hörtexte in anderen Sprachen126
5.2.2.13 Digitale Lernmedien – Audiostifte im Trend127
5.2.2.14 Mit Tonieboxen und Kreativtonies das Hören selbst gestalten133
5.2.2.15 Weitere technische Möglichkeiten134
5.3Hören für Kinder mit DaZ135
5.3.1Lese- und Sprachförderung durch Zuhören141
5.3.2Sprachbetrachtung und -vergleiche141
5.3.3Möglichkeiten zur Einbindung der L1143
5.3.4Ergebnisse – spezifische Angebote und Herangehensweisen für den DaZ-Unterricht145
5.4 Hörspiele – Hörtexte – Hörbücher146
5.4.1 Didaktische Konsequenzen für das Hörverstehen von Texten147
5.4.2 Aufgaben zum besseren Verständnis von Hörtexten149
5.4.3 Hörspiele und die Konzentrationsdauer bei Kindern152
5.4.4 Hörbücher im Unterricht153
5.4.5 Literarische Texte hörbar machen154
5.4.6 Ergebnisse – Hörtexte im Unterricht155
5.4.7 Kriterien für die Auswahl von Hörtexten156
5.4.8 Ergebnisse: Einsatz von Hörtexten in den unterschiedlichen Klassenstufen der Volksschule159
5.4.9 Zum Schluss noch ein paar Tipps: Hörspiele, Hörbücher und Hörtexte161
Backmatter85
Abbildungsverzeichnis162
Tabellenverzeichnis163
Literatur164