: William Walker Atkinson, Edward E. Beals
: Tobias Rauber
: Willensstärke Ihre Dynamischen Kräfte
: Books on Demand
: 9783752697667
: 1
: CHF 8.80
:
: Entspannung, Yoga, Meditation, Autogenes Training
: German
: 156
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Wille ist der Meister Ihrer Werkzeuge, der Dirigent Ihres persönlichen Lebensorchesters. Er ist Ihr stärkster mentaler Muskel, welcher trainiert und gestärkt werden kann. Wenn Sie heute einen schwachen Willen haben, werden sie mit praktischen Methoden und Werkzeugen vertraut gemacht, mit welchen Sie Ihren Willen stärken können. Mit selbigen können Sie sich, wenn Sie bereits willensstark sind zu einem wahren Meister des Willens emporarbeiten. Sie lernen, wie Sie mittels Ihres Willens über die Fokussierung Ihrer Imagination das Verlangen dazu anregen können, Sie zum Handeln zu bewegen. Ebenso lernen sie auch das Geheimnis des Willens zu Wollen. Sie lernen Effektivität, Qualität und Geschwindigkeit Ihrer Entscheidungsfindung massiv zu steigern. Sie werden die geduldige Entschlossenheit des Tigers, der in zuversichtlicher Erwartung seiner Beute auflauert, kennen lernen und in Ihrem Leben anwenden. Sie lernen jederzeit zielgerichtet geistesgegenwärtig zu sein und ihre erwartende Achtsamkeit hartnäckig, unerschütterlich, willensstark, geduldig aufrecht zu erhalten um jede sich öffnende Gelegenheit entschlossen und ohne Zögern wahrzunehmen. Sie lernen, wie ein Meister an den Toren des Lebens anzuklopfen und zu gebieten, dass ihnen aufgetan wird.

William Walker Atkinson wurde am 5. Dezember 1862 in Baltimore als Sohn von Emma und William Atkinson geboren. Sein Berufsleben begann er 1882 als Kaufmann. Im Jahre 1894 wurde er in Pennsylvania als Anwalt zugelassen. Seine Laufbahn als Anwalt verlief erfolgreich und brachte ihm Wohlstand. Später führten Stress und Überarbeitung zum physischen und psychischen Zusammenbruch von Atkinson und in der Folge zum finanziellen Ruin. Nach dem Kontakt mit der Neugeist-Bewegung gelang Atkinson die Wiederherstellung seiner geistigen und physischen Gesundheit. Atkinson trat besonders als ein sehr produktiver Autor hervor. Da er nicht nur unter seinem eigenen Namen, sondern auch unter vielen verschiedenen Pseudonymen schrieb, ist heute nicht mehr vollständig nachzuvollziehen, wie viele Schriften er tatsächlich verfasste. Wenn man jedoch alle ihm üblicherweise zugeschriebenen Pseudonyme zusammenzählt, muss er in den letzten 30 Jahren seines Lebens rund 100 Bücher geschrieben haben. Im englischen Sprachraum zählen etliche seiner Werke zu den"Klassikern" im Bereich des Okkultismus und des Yoga, die noch heute - gut 100 Jahre nach ihrer Entstehung - verlegt werden.

II DIE NATUR DES WILLENS

Die Psychologie sieht sich mit einem Paradoxon konfrontiert, wenn sie die Betrachtung des Willens vornimmt. Sie ist zwar in der Lage, die verschiedenen Phasen der Willensaktivität klar darzustellen und auch die Methoden, mit denen der Wille entwickelt und ausgebildet werden kann, positiv hervorzuheben, doch wenn sie versucht, die wesentliche Natur des Willens darzulegen, gerät sie bei jeder Gelegenheit in Verwirrung und ist letztendlich gezwungen, sich damit zufrieden zu geben, den Willen durch eine Aufzählung seiner Aktivitäten zu erklären.

Der Wille ist schwer fassbar. Wenn wir denken, dass wir ihn für eine Untersuchung seines wesentlichen Charakters festgenagelt haben, stellen wir fest, dass wir lediglich eine seiner vielfältigen Tätigkeitsphasen in die Hand genommen haben; der Wille an sich bleibt frei von unseren begrenzten Instrumenten und widersetzt sich uns, ihn auch nur durch eine zufriedenstellende Definition festzuhalten. Im Vergleich zu dem Wissen, das wir über die grundlegende Natur der Emotionen, den Verstand, das Gedächtnis und die Vorstellungskraft haben, ist unser Wissen über die wesentliche Natur des Willens sehr unbefriedigend. Doch gleichzeitig wissen wir, dass wir einen Willen haben und dass wir wollen; und ausserdem wissen wir, wie wir unseren Willen trainieren und wie wir seine Kraft entwickeln und entfalten können.

Wir müssen nur versuchen, den Willen zu definieren, auch mit Hilfe der besten Wörterbücher, um zu erkennen, wie weit über alle möglichen Definitionen von ihm unser intuitives und direktes Wissen über seine Gegenwart, seine Kräfte, seine Aktivitäten hinausgeht. Was die Wörterbücher betrifft, so stellen wir fest, dass Wille definiert ist als:"Die Kraft des Mind, die es einer Person ermöglicht, zwischen zwei Handlungsweisen zu wählen; auch die tatsächliche Ausübung der Macht der Wahl"; und, in einer sekundären Bedeutung,"starker Wunsch oder Neigung; Verlangen oder strebendes Gefühl". Die Wörterbücher informieren uns ferner darüber, dass"die Macht der Wahl" das charakteristische Merkmal des Willens ist, und dass die Ausübung dieser Macht besser als"Volition" (Willensäusserung) bezeichnet wird.

Diese Definition steht nun nicht im Einklang mit der umfassenderen Vorstellung des Begriffs"Wille", die die meisten von uns hegen; ausserdem steht sie nicht in völligem Einklang mit der Lehre der besten modernen Psychologie. Die meisten von uns haben, wenn wir den Begriff"Wille" verwenden, die Ausübung der starken, zielgerichteten, entschlossenen Kraft des Egos oder"ICH BIN ICH" im Sinn. Wir wissen, dass in uns selbst eine starke dynamische Kraft ist, die, wenn sie mit einem festen und entschlossenen Ziel angewendet wird, in der Lage ist, mit enormer Kraft zu handeln, Hindernisse zu überwinden, Barrieren zu durchbrechen und Widerstände wegzufegen. Darüber hinaus informiert uns die beste moderne Psychologie, dass es beim Wollen immer um Handeln geht; und dass es ohne Handeln keinen abgeschlossenen Prozess des Willens gibt.

Im vorliegenden Buch werden wir Willen als im Wesentlichen mit dem Handeln beschäftigt betrachten; und als am charakteristischsten manifestiert in den mentalen Zuständen, die wir als"Absicht" bzw."Entsch