: Sabine Lauber-Pohle, Marc Ruhlandt
: Inklusives Studieren bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung Zwischen organisationaler Gestaltung und individueller Aneignung
: Springer VS
: 9783658328160
: 1
: CHF 59.40
:
: Pädagogik
: German
: 146
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Das Buch trägt die Ergebnisse aus einem Projekt zu inklusivem Studieren bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung zusammen, das an der Philipps-Universität Marburg durchgeführt wurde. Auf Grundlage empirischer Befunde wird exemplarisch gezeigt, welche organisationalen Strukturen für Beratung, Support und Vernetzung geschaffen wurden und wie diese mit der Nachfrage von blinden und sehbehinderten Studierenden korrelieren. Deutlich wird, dass die Gestaltung inklusiver Studienbedingungen nicht als Anpassungsleistung Einzelner verstanden werden kann, sondern sich auf Ebene der Individuen, in der universitären Organisation und ihren vernetzten Zusammenhängen realisiert.


Dr. Sabine Lauber-Pohle, Philipps-Universität Marburg, Kooperationsstelle zwischen der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) und dem Institut für Erziehungswissenschaft. Schwerpunkte: Blinden- und Sehbehindertenpädagogik im Erwachsenenalter, Inklusion in Hochschule und Erwachsenenbildung, Netzwerkforschung.

D . Marc Ruhlandt,Stiftung Universität Hildesheim, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Plattform Zukunft Inklusion (ZINK) am Institut für Erziehungswissenschaft, Schwerpunkte: Inklusion und lebensbegleitendes Lernen, Organisationspädagogik, Inklusionssensible Hochschulentwicklung.


Konzeption der Reihe6
Inhaltsverzeichnis8
1: Einleitung9
1.1 Das Projekt „Inklusives Studieren bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung“10
1.2 Der Fall: Die Philipps-Universität Marburg13
1.3 Zum Aufbau des Bandes14
Literatur15
2: Inklusives Studieren bei Blindheit oder Sehbehinderung an Universitäten und Hochschulen – eine Einführung18
2.1 Behinderung im Hochschulbereich – Inklusionssensibilisierende Entwicklungen19
2.1.1 Behinderung und gesellschaftliche Teilhabe als Kontextfaktor19
2.1.2 Rechtliche und gesetzliche Rahmenbedingungen als Kontextfaktor22
2.2 Studieren mit Blindheit oder Sehbehinderung24
2.3 Exkurs: Inklusion – Begriffliche Klärungen27
2.4 Fazit29
Literatur30
3: Universitäre Beratungs- und Supportstrukturen bei Blindheit und Sehbehinderung – eine organisationale Perspektive34
3.1 Universitäten als Organisationen35
3.2 Voraussetzungen und Varianten organisationaler Ausgestaltung inklusiver Studienbedingungen38
3.3 Universitäre Beratungs- und Supportstrukturen bei Blindheit und Sehbehinderung im Studienverlauf – eine explorative Fallanalyse41
3.3.1 Vor Aufnahme eines Studiums43
3.3.2 Studieneinstieg47
3.3.3 Im Studium50
3.3.4 Studienabschluss60
3.3.5 Übergang Studium/Beruf63
3.3.6 Universitäre Beratungs- und Supportstrukturen für inklusives Studieren bei Blindheit und Sehbehinderung im Studienverlauf65
3.4 Fazit: Organisationale Ausgestaltungen von Beratung und Support zum inklusiven Studieren bei Blindheit und Sehbehinderung69
Literatur71
4: Orientierung im Hochschulraum und seine Aneignung aus der individuellen Perspektive von Studierenden73
4.1 Theoretische Vorüberlegungen74
4.2 Studieren bei Blindheit und Sehbeeinträchtigung – explorative Fallanalyse77
4.3 Studieneingangsphase78
4.3.1 Studierenden-Alltag78
4.3.2 Lehrveranstaltungen86
4.3.3 Synopse92
4.4 Studienphasenübergreifende Themenfelder94
4.4.1 Hilfsmittel für Lern- und Alltagssituationen95
4.4.2 Hochschulische Dienstleistungs- und Support-Strukturen96
4.4.2.1 Hochschulrechenzentrum (PC-Pools, technischer Support)96
4.4.2.2 Beratungs- und Servicestellen97
4.4.3 Mobilität und Orientierung102
4.4.4 Prüfungen und Nachteilsausgleich106
4.4.5 Synopse111
4.5 Fazit113
Literatur114
5: Vernetzung und inklusives Studieren: organisationale Netzwerke der Universität und Ego-Netzwerke der Studierenden116
5.1 Einleitung116
5.2 Methodisches Vorgehen zur Erhebung der Netzwerke117
5.3 Strategien und Modi der Vernetzung durch die Universität119
5.3.1 Gesamtetzwerk der Universität mit zenralen, dezen­tralen und externen Teilnetzwerken119
5.3.2 Intermediäres Netzwerk: Das Studentenwerk122
5.3.3 Formen der Vernetzung und Modi der Angebotsdistribution124
5.4 Netzwerkstrategien und -modi der Studierenden126
5.4.1 Netzwerk Studierende I: planvoll-strukturiertes Orientierungsmuster, in der Mitte des Studiums128
5.4.2 Netzwerk Studierende II: suchend-abwägendes Orientierungsmuster, am Ende des Studiums130
5.4.3 Modi der Orientierung132
5.5 Verschränkung der beiden Netzwerkperspektiven133
Literatur136
6: Inklusives Studieren – eine ergebnis- und projektbezogene Schlusskommentierung138
6.1 Theoretische Fokussierungen139
6.2 Empirische Fokussierungen140
6.3 Methodologisch-methodische Fokussierungen142
6.4 Steuerungspraktische Fokussierungen143
6.5 Weitere Entwicklungs- und Forschungsbedarfe – ein Ausblick144
Literatur145