: Sabine Schumacher
: Ein Herz für Tote Franz Branntweins dritter Fall
: Books on Demand
: 9783753434094
: Franz Branntwein ermittelt
: 1
: CHF 2.50
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 304
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
"'Manche geben so schnell auf - und andere kämpfen jahrelang um ihren Verstand', dachte er zufrieden. Ein angenehmer Schauer rann über seinen Rücken. Er liebte es, ihren Qualen zu lauschen." Der Münchner Architekt Robert Lärche stolpert an der eigenen Haustür über die nackte Leiche seiner Frau, von der er dachte, dass sie ihn vor drei Jahren mitsamt ihres Wellensittichs verlassen hätte. Doch als die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernimmt wird schnell klar, dass Angela Lärche damals nicht freiwillig verschwunden ist. Bei der Obduktion stößt die Gerichtsmedizinerin Elisabeth Schneider auf schockierende Details, die darauf hindeuten, dass die Frau Opfer eines perfiden Tierschützers geworden ist. Hauptkommissar Franz Branntwein und sein unkonventionelles Team müssen davon ausgehen, dass sich noch weitere Menschen in seiner Gewalt befinden. Und dass sie unvorstellbar leiden."Franz Branntwein ermittelt wieder: Es wird grausig, spannend und urkomisch - münchnerisch eben! (Eva Bolsani, Autorin der"Münchner Mädels-WG")

Sabine Schumacher wurde im Sommer 1969 in München-Schwabing geboren, wo sie auch aufwuchs und die ersten einunddreißig Jahre ihres Lebens verbrachte. Über Abstecher nach Laim, Germering und in die Oberpfalz landete die zweifache Mutter 2017 schließlich im schönen Allgäu, wo sie an der Seite ihres Mannes eine neue Heimat fand. Neben Romanen schreibt sie unter einem Pseudonym Glossen für eine Tageszeitung und beteiligt sich an verschiedensten journalistischen und literarischen Projekten. Ihr Lebensmotto: 'Sei schlau und hab' dich lieb. Du wirst dein ganzes Leben mit dir verbringen." KEINE NEWS MEHR VERPASSEN Folgen Sie Sabine Schumacher auf Facebook: facebook.com/psychokrimi

SCHNEEFORELLE


Der Winter hatte die Stadt fest im Griff. Seit Tagen schneite es ununterbrochen. Eigentümer und Mieter, die keinen Räumdienst verpflichtet hatten, mussten alle paar Stunden die Bürgersteige vor ihren Häusern freischaufeln, weniger umweltbewusste Verwaltungen und Genossenschaften ließen zentnerweise Salz auf die Gehwege und Tiefgaragenzufahrten ihrer Objekte streuen. Auch an den Kreuzungen der kleinen Nebenstraßen in Obermenzing war die weiße Pracht von Schneepflügen zu meterhohen Bergen aufgetürmt worden. Autofahrern fehlte die freie Sicht, und für Fußgänger war der Weg zu Supermarkt, Bushaltestelle oder Kindergarten zum unberechenbaren Hindernisparcours geworden. Wer konnte, blieb zu Hause.

„Die Briefträger können einem wirklich leidtun“, dachte Robert Lärche am späten Vormittag. Er stand am Fenster und beobachtete aus der Wärme seiner Küche heraus, wie sich eine einsame Postbotin im dichten Flockenwirbel mit ihrem Fahrrad durch die Schneemassen kämpfte. Sie schien am Ende ihrer Kräfte zu sein. Kurz vor seinem Briefkasten stoppte sie, holte Schwung, stockte erneut, versuchte es noch einmal. „Merkwürdig. Ich habe doch vorhin erst g