: Sabine Schumacher
: Im Tod liegt die Wahrheit Franz Branntweins zweiter Fall
: Books on Demand
: 9783753486604
: Franz Branntwein ermittelt
: 1
: CHF 2.50
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 296
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
" Sie blickte ihn eine Zeit lang schweigend an.'Es war kein Traum, oder? Sie sind alle tot', fragte sie schließlich leise. -'Ja', antwortete er und legte zärtlich seine warme Hand an ihre Wange.'Wir haben es für dich getan - und für die gesamte Menschheit.'" Scheinbar ohne Gegenwehr wird einer jungen Kartenlegerin in ihrer Wohnung am Schwabinger Nikolaiplatz ein Ritterschwert ins Herz gestoßen. Die am Tatort platzierte Tarotkarte und das berufliche Umfeld des Opfers führen den Münchner Kriminalhauptkommissar Franz Branntwein und sein findiges Team in ein Geflecht aus Missgunst, Habgier, Lüge und Neid. Die Ermittlungen in der"geistigen Welt" mutieren zu einem schockierenden Tauchgang in die Untiefen der menschlichen Seele."Spannend vom ersten bis zum letzten Satz. Man freut sich auf Teil drei." (Sabine Lier-Belli)

Sabine Schumacher wurde im Sommer 1969 in München-Schwabing geboren, wo sie auch aufwuchs und die ersten einunddreißig Jahre ihres Lebens verbrachte. Über Abstecher nach Laim, Germering und in die Oberpfalz landete die zweifache Mutter 2017 schließlich im schönen Allgäu, wo sie an der Seite ihres Mannes eine neue Heimat fand. Neben Romanen schreibt sie unter einem Pseudonym Glossen für eine Tageszeitung und beteiligt sich an verschiedensten journalistischen und literarischen Projekten. Ihr Lebensmotto: 'Sei schlau und hab' dich lieb. Du wirst dein ganzes Leben mit dir verbringen." KEINE NEWS MEHR VERPASSEN Folgen Sie Sabine Schumacher auf Facebook: facebook.com/psychokrimi

Die erste Sitzung


Knapp fünf Kilometer weiter südlich, im Münchner Stadtteil Thalkirchen, fand zeitgleich ein Treffen in deutlich sachlicherer Atmosphäre statt:

„Vielen Dank, dass Sie mich so kurzfristig dazwischenschieben konnten, Herr Doktor Rosen.“

„Gerne. Bitte, nehmen Sie doch Platz.“ Der Psychiater zeigte auf einen der zwei schwarzen Ledersessel, die sich an einem niedrigen Glastisch gegenüberstanden. Links an der Wand befand sich ein Sofa, das aus der gleichen Produktionsreihe wie die Sessel zu stammen schien. Am Fußende lag eine königsblaue Decke. Das verchromte Bücherregal