Mensch und Schöpfung
Die Welt ist ein Geheimnis.
Und sie ist ganz anders, als wir
sie uns ausmalen.
Carlos Castaneda
Eine kosmische Katastrophe
Im Anbeginn der Zeiten existierten weder Gut noch Böse; es gab nur das reine Sein. Eine hohe Schwingungsenergie, einem reinen Klang ähnlich, bewirkte den kosmischen Kräfteausgleich. Aufgrund dieses Ausgleichs konnten die kosmischen Prozesse ungehindert ablaufen; eine vollendete, rhythmische Bewegung entstand. Es existierte ein Geben und Nehmen. Bewegung folgte der Ruhe, wodurch ein vollkommenes Gleichgewicht gewahrt wurde. Es gab weder Trägheit noch Passivität, noch ein Überschießen von Energie, das Unruhe erzeugt hätte. Die hohe, reine Schwingungsenergie bewirkte den Zusammenhalt der Kräfte und erzeugte einen Zustand göttlicher Vollkommenheit.
Das folgenschwere Ungleichgewicht entstand durch das mutwillige und gewaltsame Ausbrechen ganzer Strahlenbündel, die sich eigenmächtig von der Urenergie lösten. Es war die Folge eines Überschäumens des Bewegungsdrangs, wobei ein relativ geringes Ungleichgewicht die Ablösung bewirkte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Folgen noch nicht absehbar.
Die göttliche Urenergie versuchte vergeblich, die abtrünnigen Kräfte zur Rüc