: Cornelia Eden
: Der Wolf von Aglik
: Books on Demand
: 9783753474045
: 1
: CHF 5.20
:
: Fantasy
: German
: 564
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ein böses Omen scheint sich zu erfüllen, als der Wolf von Aglik aus dem Kerker flieht und einen blutigen Rachefeldzug beginnt, der ihn bis nach Ibalan, ins Land der Tempel und weisen Frauen führt. Eine Shimay dritten Ranges wird entsandt, die den Wahnsinnigen stoppen soll, aber Khay trifft nicht auf den Mann, den sie erwartet hat. Überzeugt, Ammán helfen zu können, ignoriert sie ihren Auftrag und versucht stattdessen, sein Vertrauen zu gewinnen. Doch je näher sie ihm kommt, desto tiefer versinkt sie in einem Sumpf aus Lügen, Hass und Hexenwahn, bis sie vor der schrecklichen Wahrheit steht. Ihr Kampf um Ammáns Seele scheint aussichtslos, denn sie tritt nicht nur gegen eine mächtige Rivalin, sondern auch gegen das Schicksal an.

Cornelia Eden - 1972 in Vorpommern geboren. Leseratte, Weltenbummlerin, Träumerin und leidenschaftliche Autorin, am besten alles gleichzeitig und am liebsten sofort. In ihren Romanen geht es in ferne Gefilde und in fantastische Reiche. Große Gefühle machen jede dieser Reisen mit, in frühen Jahren noch in Science Fiction Abenteuern, später in dem erotischen Roman"Rausch der Unterwerfung", heute ist Cornelia Eden in der Welt der Fantasy und Science Fantasy angekommen."Bedingungslo - Mit Blut und Seele" ist ihr erster Fantasy-Roman, der als Taschenbuch und Kindle-Version erschien, gefolgt von der"Aspora-Trilogie" . www.cornelia-eden.com

Prolog


Der Kerkermeister trat vor die Gittertür. Das Bund mit den Eisenschlüsseln lag ihm heute schwer in der Hand. Er wusste, dass er Hochverrat beging, doch er war darüber hinaus, sein Gewissen zu bemühen. Mit ruhiger Hand drehte er den Schlüssel im Schloss, öffnete die Tür, trat in den fahlen Streifen Mondlicht, der durch den Luftspalt ins Innere der Zelle fiel. Staub wirbelte auf, er schmeckte nach Stroh und Tier.

Der Kerkermeister atmete flach. Er setzte das mitgebrachte Bündel zu seinen Füßen ab und zog mit der Rechten seinen Dolch aus dem Gürtel, lauschte … nichts regte sich.

Der Wolf war zweifellos geschwächt. Er hatte ihn aus gutem Grund ein paar Tage hungern lassen, dennoch war er weit davon entfernt, die Gefahr zu unterschätzen. Vor einem Mo