: Bernd H. Eckhardt
: Cornelia Eckhardt
: Reiserouten: Chile, Ecuador, Peru - 2021/22 500 Bilder, 300 Seiten, Events, Highlights, Investitionen
: Books on Demand
: 9783753474649
: 1
: CHF 13.20
:
: Reiseführer
: German
: 300
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Wer nicht reisen darf, kann, mag und sein Weltbild trotzdem vervollkommnen möchte, benötigt authentische Informationen. Als Lesevergnügen mit Bildern und nachvollziehbaren Erzählungen. Und wer anlässlich einer Bildungs-, Geschäfts- oder Urlaubsreise nach Chile, Ecuador oder Peru unterwegs ist, benötigt einen handlichen informativen Begleiter, ob als schmales Taschenbuch oder als E-Book auf dem Smartphone. Heutzutage kann sich jeder auf den einschlägigen Seiten der Suchmaschinen, der Airlines, der Hotels, der Mietwagen- und Busgesellschaften sowie der entsprechenden Vergleichsportale über maßgebliche Fakten, Kosten und Risiken unproblematisch und vor allem tagesaktuell selbst informieren. Dann beginnt der Prozess des Aufbereitens, des Bewertens, des Einordnens und im Ergebnis das Konzept eines maßgeschneiderten Reiseerlebnisses. Als langjährige Mitarbeiter und Redakteur der letzten gedruckt in deutscher Sprache in Südamerika erscheinenden Zeitung haben die Autoren vor Ort mit Politikern, Unternehmern, Kulturschaffenden und vor allem mit unzähligen Menschen gesprochen. Daraus resultiert der hier dargestellte breitgefächerte Ansatz mit 500 Bildern und 300 Seiten, Events, Highlights, Investitionen und vor allem Reiserouten. Von Paraguay ausgehend haben die Autoren Reisen in die Länder Südamerikas unternommen, um zu verstehen, was die Politik mit der Wirtschaft macht, wie die kulturellen Gegebenheiten wirken, ob die Finanzen solide und Investitionen möglich sind. Die in Form von Reiseberichten laufend aktualisierten Eindrücke werden durch zahlreiche Fotos untermauert, die Lust darauf machen sollen, selbst dorthin zu reisen, sich mit den Gegebenheiten dort selbst vertraut zu machen. Alle Reiserouten können kombiniert werden und auch von der jeweiligen Landeshauptstadt (Internationaler Flughafen) ausgehen.

Bernd H. Eckhardt ist Diplom-Mathematiker, in Wuppertal geboren, hat in Göttingen (Deutschland) Mathematik wirtschaftswissenschaftlicher Richtung und Jura studiert und danach in Asien und Europa in der Versicherungswirtschaft gearbeitet. Zuletzt war er während 17 Jahren Vorstandsmitglied in der börsennotierten BHW Gruppe (Bank, Bausparkasse, Versicherung). In der BHW Lebensversicherung AG, BHW Pensionskasse AG, BHW Rückversicherung S.A. und der BHW Invest S.a.r.L. leitete er die Vorstandsressorts Kapitalanlage, Mathematik, Öffentlichkeitsarbeit, Personal, Rechnungswesen und Vertrieb. Aktuell gehört das ehemalige Beamtenheimstättenwerk BHW zur Postbank, die von der Deutschen Bank übernommen wurde. Bernd H. Eckhardt ist heute Eigentümer einer sich mit der Beratung Institutioneller Anleger und vermögender Privatkunden befassenden Firma, Eigentümer der Web-Seite www.Investors-Office.com und Vorsitzender des Verwaltungsrates und CEO einer auf die Kapitalanlage ausgerichteten Aktiengesellschaft mit Holdingfunktion.

Route CLP 1


San Pedro de Atacama und Umgebung, La Serena, Valle de Elqui, Coquimbo

Von Chiles Hauptstadt kommt man ohne Probleme in die Atacamawüste. Wir wollen noch die Anden überqueren und reisen von Asunción (Paraguay) an. Mit dem Flugzeug sind es 1,5 Stunden oder 14 Stunden mit dem Bus bzw. eigenem Auto nach Salta (Argentinien) und von dort aus mit Bus oder eigenem Auto unproblematisch weiter.

Mietwagen machen keinen Sinn, da sie die Grenzen nicht überqueren dürfen. Und die Fahrt nach Chile verlangt gesundheitsbewußten Menschen zur Vermeidung der Höhenkrankheit etwa Zeit ab; man sollte dem Körper Gelegenheit geben, sich mehrere Tage an 2.500 Meter Höhe zu akklimatisieren.

Von Salta fahren wir mit der Busgesellschaft Pullman (alternativ Géminis) nach Chile, genauer nach San Pedro de Atacama.

Vorbei an Berghängen mit riesigen blühenden Kandelaberkakteen und Salzseen geht es die kurvenreiche Straße hinauf zum Paso Jama. Hier auf 4.800 Meter Höhe bläst bei strahlend blauem Himmel ein heftiger Wind. Wir müssen den Bus verlassen, denn wir haben die argentinisch - chilenische Grenze erreicht. Wie üblich, darf man keine frischen Lebensmittel wie Wurst, Käse, Eier, Fleisch, Obst, Gemüse sowie Samen und Pflanzen einführen. Die Chilenen sollen besonders streng kontrollieren, heißt es. Unser Bus samt Passagieren wird unproblematisch abgefertigt.

Langsam geht es wieder abwärts. An den Salaren wird Salz abgebaut.

Schließlich erreichen wir nach etwa neun Stunden ein fast schläfrig wirkendes San Pedro de Atacama. Am Busbahnhof warten keine Taxis, korrekterweise gesagt, keine als Taxi gekennzeichneten Wagen. Später erfahren wir, dass der Transport vorwiegend privat organisiert ist.

Den Hausvulkan von San Pedro, Licancabur (5.900 Meter hoch) im Rücken machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Asphaltierte Straßen sind rar, gestampfte Erdwege in der Überzahl, was den Kofferrollen nicht so gut bekommt. Unser gebuchtes Hotel hält auch nicht, was auf der Buchungsplattform versprochen wurde. Wir checken nicht ein. In der Touristeninformation drückt uns eine wenig hilfsbereite Angestellte einen Beherbergungszettel mit Telefonnummern und Unterkünften mit gesalzenen Preisen (bis zu 600 USD pro Nacht) in die Hand. Draußen wird es langsam dunkel und chilenische Pesos befinden sich auch noch nicht in unseren Taschen. Der Geldautomat an der Information spuckt nichts mehr aus. Ab jetzt kann es nur noch besser werden.

In einem Reisebüro tauscht uns eine sympathische Chilenin Geld.

Nachdem wir ihr unser Leid geklagt haben, kennt sie jemanden, der jemanden kennt, der ein Hotel zu moderaten Preisen betreibt. Zimmer sind frei. Als Geschädigte wollen wir uns erst das Hotel ansehen. Es liegt perfekt, hat einen schönen Garten und die Zimmer sind wohnlich. Jetzt sind wir angekommen.

San Pedro de Atacama liegt in der Atacamawüste, der trockensten Wüste der Welt, auf 2.438 Meter Höhe. Die Stadt ist nach ihrem Schutzheiligen San Pedro benannt. Die Lebensbedingungen waren für die Atacameños hart und unwirtlich. 1450 wurde der Ort von den Inkas erobert. 1540 kamen die siegreichen Spanier. Heute hat San Pedro ca. fünf Tsd. Einwohner.

Viele Menschen arbeiten im und leben vom Tourismusgewerbe.

Nichtsdestotrotz ist es ein relaxter Ort mit einer schönen Plaza, einer alten Kirche, einigen gut erhaltenen Kolonialhäusern und die ideale Basis für eine Vielzahl spannender Touren in eine atemberaubende Vulkanlandschaft.

Wi