: Klaus D. Biedermann
: Die Kunst des Seins Coaching für ErwachsenDe
: EchnAton Verlag
: 9783937883519
: 1
: CHF 13.50
:
: Lebensführung, Persönliche Entwicklung
: German
: 288
: DRM/kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF/ePUB
Ein umfassendes Arbeitsbuch für Ihren ganz persönlichen Weg der Erleuchtung! Wissen Sie eigentlich, dass Sie selbst der Schöpfer Ihrer eigenen Wirklichkeit sind? 'In jedem Menschen steckt die Schöpferkraft, ein lebenswertes Leben frei von Unterdrückung und Manipulation, ein Leben in Liebe, vollkommener Gesundheit und innerem und äußerem Frieden zu leben.' Um diese Schöpferkraft zu entdecken und nutzen zu können, ist es wichtig, die geistigen Gesetze zu verstehen, die in Ihrem Leben wirken. Leicht verständlich erklärt der Autor im ersten Teil dieses Buches, wie diese Gesetze aussehen und wie Sie Ihr Leben durch Anwendung der universellen Wahrheiten selbst in die Hand nehmen können. Im zweiten Teil zeigt er Ihnen praxisnah, wie man diese inneren Wahrheiten so anwendet, dass Sie selbst die Verantwortung für Ihr Leben übernehmen und in Harmonie mit Ihrem Körper, Ihrer Seele und Ihrem Geist leben können. Ihre Beziehung, Ihr Beruf, Ihre gesundheitliche und finanzielle Situation werden sich dadurch zum Guten wenden, denn wenn Sie die Gesetze kennen und verstehen, beginnen Sie ganz automatisch, Ihr Leben zu meistern!

Dr. phil. Klaus Biedermann hat nach mehr als zehn Jahren therapeutischer Arbeit erkannt, dass bloßes Wissen über das Warum einer Störung nicht unbedingt zu einer Veränderung von Verhalten führt. Was er allerdings erleben durfte war, dass der beste 'Therapeut' in jedem Menschen selbst wohnt. Seit 2000 ist er u. a. Dozent an der ADG - Akademie Deutscher Genossenschaften - zu den Themen Lösungsfokussiertes Systemisches Coaching, Mentales Coaching und Supervision. Außerdem führt er Aufstellungs-Seminare in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien und Spanien durch. Seit mehr als 30 Jahren leitet er Selbsterfahrungs- und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu.

Teil 1




Die elementaren Geistigen Gesetze




»Es gibt nur zwei Dinge, die unendlich sind:Das Universum und dieDummheit des Menschen ... und beim Universum ist man sich nochnicht sicher ...« (Albert Einstein)



Selbstverständlich können Sie denken, was immer Sie wollen. MeinVorschlag für ein Leben, das Sie selbst weitgehend in der Handhaben und gestalten können, ist die Verinnerlichung und dasBefolgen der folgenden Geistigen Gesetze oder ›Prinzipien‹, die ichzunächst einmal nur erkläre, damit Sie sie dann beim Weiterlesenimmer wiederfinden werden. So kann dieses Buch einem aufmerksamenLeser auch ein Arbeitsbuch auf seinem ganz persönlichenWeg zur Erleuchtung sein.

Die italienische Renaissance war ein fruchtbarer Nährboden fürdie Synthese platonischer Ideen und spätantiker okkulter Philosophien.

So ist zum Beispiel die umfangreiche Zahlenmystik in derAlchemie auf das Einfließen der Kabbala in den Neuplatonismuszurückzuführen. Den ›elementaren‹ Grundstein zur spirituellenSuche nach dem Stein der Weisen aber legte die Tabula Smaragdina.

Sie spielte seit Jahrhunderten bereits eine zentrale Rolle und wurdeHermes Trismegistos, dem dreimal großen Hermes, einem mystischenWeisen aus Ägypten, zugeschrieben, welcher schon Platonmaßgeblich beeinflusst haben soll. Hermes soll vor oder zu MosesZeit gelebt haben, daher galten im alchemistischen Umfeld diehermetischen Texte als gleichwertig mit der Genesis - also auch mitder biblischen Schöpfungsgeschichte und den Zehn Geboten.

Große Gelehrte wie Paracelsus und der Neuplatoniker MarsilioFicino, dem wir die Übersetzung des ›Corpus Hermeticum‹ insLateinische und damit die Verbreitung der hermetischen Lehren imAbendland verdanken, wussten um die Bedeutung dieser universellenLehre für den Menschen.Angeblich wurde dieses Wissen im Grab des Hermes gefunden.

Schon in der Antike sahen viele Gelehrte den Hermes Trismegistosals jemanden an, der die Menschen belehrt und geheimnisvolleBücher verfasst habe. Ferner entstand durch die Vermischunggriechischer und ägyptischer Anschauungen eine große Anzahl vonSchriften, welche ihm zugeschrieben wurden und teilweise nocherhalten sind, darunter eben die Tabula Smaragdina, die die siebenHermetischen Axiome enthält und die das Zusammenwirken desgesamten Universums erklärt. Diese wurden auch als das ›Kybalion‹bekannt. Hermes Trismegistos galt ebenso als Erfinder derAlchemie und der Magie, wie die Bezeichnung ›HermetischeKunst‹ für Alchemie belegt.

Als Bewahrer der altägyptischen Legenden um HermesTrismegistos wirkten griechische Gelehrte bis zur EroberungKonstantinopels 1453 durch die Türken. Auch im Judentum wurdenTeile davon weitergegeben - zwar nicht im Talmud, wohl aber in derKabbala und insbesondere im Sohar. Auch im Islam fanden diesegriechisch-ägyptischen Anschauungen Eingang und blieben dort inmehrfachen Fassungen und vermischt mit anderen Traditionenlange erhalten.

Vom alten Ägypten aus ging das Wissen in den arabischen Raumund wurde über Córdoba aber auch über Harran, der StadtAbrahams, in das Europa des ersten Jahrtausends gebracht. Durchden Absolutheitsanspruch der katholischen Kirche jedoch wurdedie Lehre der Hermetik – und die damit verbundene Lehre der Magie– als teuflisch bezeichnet: Die katholische Kirche konnte und wolltees nicht zulassen, dass es Weisheiten und Wahrheiten außerhalbihrer eigenen Organisation gab. Der erste Einschnitt in dieserRichtung erfolgte 325 auf dem Konzil von Nicäa, wo die Reinkarnationslehreaus dem Kontext der Bibel gestrichen wurde. Einzweiter Einschnitt erfolgte 1227, als die Astrologie als ›teuflisch‹gebannt wurde. Aufgrund dieses Verhaltens seitens der katholischenKirche wagten viele Weise und Gelehrte nicht mehr, ihrWissen um die hermetische Lehre offen darzulegen, sondern ›versiegelten‹ es buchstäblich – woraus sich die Bezeichnung ›etwas isthermetisch verschlossen‹ entwickelte.

Und dies sind die sieben Hermetischen Axiome:
1. Ein Schöpfergeist ist die Quelle des Lebens.Dieses Prinzip enthält die Wahrheit: ›Alles ist Geist.‹ Es besagt,dass das All die substanzielle Realität ist, welche allen äußerlichenManifestationen und Erscheinungen zugrunde liegt, die wir unterden Bezeichnungen ›materielles Universum‹, ›Erscheinungsformendes Lebens‹, ›Materie‹, ›Energie‹ kennen, kurz allem, was fürunsere materiellen Sinne in Erscheinung tritt, dass alles materialisierterGeist ist, der selbst unerkennbar und unerklärbar ist, der aberals universal und schöpferisch angesehen und gedacht werden kann.

Das erklärt auch, dass die ganze Erscheinungswelt oder dasUniversum eine geistige Schöpfung des Alls ist, unterworfen denGesetzen aller geschaffenen Dinge, und dass das Universum alsGanzes und auch in seinen Teilen seine Existenz dem Geist verdankt.Ebenso wie auch unser Leben.

Dieses Prinzip erklärt, indem es die geistige Natur des Universumsfestlegt, alle verschiedenen geistigen und seelischen Phänomene,die die öffentliche Aufmerksamkeit in so großem Maßebeschäftigen und die ohne solche Erklärung unverständlich sind undsich einer wissenschaftlichen Behandlung entziehen. DasVerständnis dieses großen Hermetischen Prinzips der Geistigkeitbefähigt den Menschen, die Gesetze des geistigen Universums

Inhalt8
Auf ein Wort10
Teil 1 Die elementaren Geistigen Gesetze14
1. Ein Schöpfergeist ist die Quelle des Lebens.16
2. Jede Ursache hat ihre Wirkung jede Wirkung hat ihre Ursache
3. Die Dinge hängen über Analogien zusammen: wie oben, so unten wie innen, so außen
4. Gleiches hängt mit Gleichem zusammen und verstärkt sich, Ungleiches stößt sich ab.18
5. Alles unterliegt einem Kommen und Gehen, alles hat Ge-zeiten.20
6. Alles besitzt jeweils ein Paar von Gegensätzen oder Polen Gleich und Ungleich ist dasselbe
7. Alles hat männliche und weibliche Prinzipien. Sie offenbaren sich auf allen Ebenen.23
Schritte zur Erleuchtung28
Das Bewusstsein52
Die Bewusstseins-Pyramide56
Wie konnte das alles passieren?67
Von welchem Baum darf man essen?72
Die Last, die wir tragen85
Über Pro-bleme92
Über Ordnungen95
Über Glaubenssätze109
Über den Sinn von Krankheit117
Über die Macht des Zufalls123
Eine Welt voller Spiegel129
Akzeptanz ist der Schlüssel132
Vom Richter zum Schöpfer137
Teil 2 Vom Homo consumens zum Homo sapiens142
Frauen und Männer143
Beziehungen152
Von Prinzessinnen und Fröschen165
Wenn die ›Liebe‹ geht183
Geld und Berufung188
TerroramArbeitsplatz193
Information oderProgramm?198
Mentales Training222
Selbstcoaching230
Zum Schluss239
Die Übungen zu diesem Buch240
Quellenverzeichnis278