: Klaus D. Biedermann
: Steine brennen nicht Roman-Trilogie - 1. Band
: EchnAton Verlag
: 9783937883526
: 1
: CHF 18.00
:
: Science Fiction, Fantasy
: German
: 480
: DRM/kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF/ePUB
Im Jahre 2166 beginnt die Welt sich neu zu ordnen. Grund dafür sind Katastrophen wirtschaftlicher, politischer und natürlicher Art. Die Welt teilt sich und besiegelt die Trennung mit einem Ewigen Vertrag. Der eine Teil lebt weiter mit dem Fortschritt der Technik und der Wissenschaften, der andere besinnt sich auf seine natürlichen Ressourcen, alten Werte und lebt in Einklang mit der Natur. 700 Jahre später begegnen sich beide Teile in Gestalt einer Frau und eines Mannes. Der Roman beschreibt die Heldenreise zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Bei der Erfüllung ihrer Mission, in der sie Gegner sind, erhalten beide Hilfe. Und dennoch sind sie im entscheidenden Moment auf sich alleine gestellt. 1. Band der Romantrilogie Steine brennen nicht - Die Siegel von Tench'alin - Das Erbe von Tench'alin

Dr. phil. Klaus Biedermann hat nach mehr als zehn Jahren therapeutischer Arbeit erkannt, dass bloßes Wissen über das Warum einer Störung nicht unbedingt zu einer Veränderung von Verhalten führt. Was er allerdings erleben durfte war, dass der beste 'Therapeut' in jedem Menschen selbst wohnt. Seit 2000 ist er u. a. Dozent an der ADG - Akademie Deutscher Genossenschaften - zu den Themen Lösungsfokussiertes Systemisches Coaching, Mentales Coaching und Supervision. Außerdem führt er Aufstellungs-Seminare in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien und Spanien durch. Seit mehr als 30 Jahren leitet er Selbsterfahrungs- und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu.

Prolog



Im Jahre 2166 passierte die letzte große Katastrophe. Die Unterschiede zwischen Reich und Arm, den einzigen zweiverbliebenen Gesellschaftsschichten, waren unüberbrückbargeworden. In den letzten Jahrzehnten des 21. Jahrhundertswaren Bewohner armer Länder wiederholt an die Grenzen derReichen vorgedrungen. Sie wollten sich das holen, was ihnenihrer Meinung nach zustand.
Man hatte diese Länder Entwicklungsländer genannt oder auchals Dritte Welt bezeichnet, obwohl ja jedem klar gewesen seinmusste, dass es nur eine Welt gab.
Von riesigen Militäraufgeboten wurden solche Invasionenzurückgedrängt. Wenn sie nicht durch Waffengewalt starben,wurden viele der Verzweifelten auf dem Rückweg Opfer desHungers. Begonnen hatte es damit, dass Slumbewohner großerStädte Südamerikas und Asiens in die Bezirke der Wohlhabendeneingefallen und als marodierende Horden durch dieStraßen gezogen waren.
Einwohner Afrikas waren in Schiffen, die diesen Namen kaumverdienten, an den Küsten Europas gelandet, um hier Asyl zuerlangen. Viele von ihnen waren tatsächlich politisch verfolgt,andere schämten sich zuzugeben, dass der Hunger sie hergetriebenhatte. Aus alldem wurde ein Flächenbrand, der sich überdie ganze Erde ausdehnte.
Der Teil der Menschheit, dessen Götter Maschinen waren, hattesich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts von der Natur getrennt,sie gnadenlos ausgebeutet und damit begonnen, sie zu zerstören.
Es war zwar der kleinere Teil der Weltbevölkerung, aberder mächtigere. Diejenigen, die die Macht hatten, warenMeister der Verführung, denn sie überzeugten viele Menschendavon, dass es erstrebenswert sei, nach ihren Maximen zuleben.
Man war zum Mond und sogar weiter geflogen, aber MillionenMenschen hatten immer noch keinen Zugang zu sauberemWasser.Die natürlichen Ressourcen der Erde waren fast erschöpft.Kriege waren um sie geführt worden. Die Verschmutzung derUmwelt trug zu massiven klimatischen Veränderungen bei.
Das Eis der Pole und der Gletscher war dramatisch geschmolzenund den Meeren zugeflossen. Die Grundwasserspiegelsanken und Trinkwasser wurde zum wertvollsten Gut. Seuchenund Hungerkatastrophen rafften große Teile der Bevölkerungganzer Kontinente dahin. Überschwemmungen und gigantischeStürme hatten ganze Landstriche verändert. Ehemalsfruchtbare Gebiete waren in Wüsten verwandelt, andereRegionen durch den Anstieg der Meeresspiegel permanentüberschwemmt. Europäische und amerikanische Konzernehatten sich vorausblickend frühzeitig die weltweiten Wasserrechtegesichert. Für die meisten Bewohner vieler Länder wardas kostbarste Gut damit unbezahlbar geworden.
Die Macht hatten die Industrienationen. Deren Wissenschaftund Technik hatten sich in den letzten Jahrzehnten rasantentwickelt. Die Medizin hatte es teilweise geschafft, der Naturdie Arbeit abzunehmen. Es waren aber auch neue Krankheitenentstanden. Alleine die Seuche Aids tötete bis zum Jahre 2003mehr als 300 Millionen Menschen. Und wieder traf es überwiegenddie Armen, die sich die teuren Medikamente nicht leistenkonnten.
Vor alldem war man schon gegen Ende des 20. Jahrhundertsgewarnt worden, nur wollte es damals kaum jemand wahrhaben.
In ehemals gemäßigten Klimazonen nahmen Überschwemmungenzu und die Menschen dort mussten sich sogaran Orkane und Hurrikans gewöhnen. Die Medien sprachen von»Naturkatastrophen«. In Wirklichkeit aber waren es »Menschenkatastrophen«. Schon ein Jahrhundert später starbentäglich mehrere Tier- und Pflanzenarten aus. Nach weiterenhundert Jahren waren 27 Prozent der Säugetiere und 19 Prozentder Vogelarten für immer von diesem Planeten verschwunden.
Wer vor den Folgen der Ausplünderung des Planeten warnte,wurde als grüner Spinner oder pessimistischer Schwarzmalerabgetan. Als Alibi wurden Tier- und Naturschutzbünde gegründet.
Das beruhigte manches Gewissen. Hinter diese Ironieblickte kaum jemand: Dass nämlich ein Teil der Natur einenanderen vor sich selbst schützte.
Es war noch eine Ironie der harmloseren Art.Eines der damals kriegerischsten Völker vergab als höchsteAuszeichnung »die Freiheitsmedaille« - einmal sogar demPapst, kurz nachdem dieser dem Präsidenten dieses Landeswegen seiner aggressiven Außenpolitik die Leviten gelesenhatte. Aber das war schon Zynismus.
Es gab Menschen, die sich gegen die katastrophalen Zuständedes Ungleichgewichts auch mit extremen Mitteln wehrten.Diese wurden zu Terroristen erklärt und erbarmungslosverfolgt. Darin waren sich die Regierungen der reichen Ländereinig. So spielten die Terroristen bewusst oder unbewusstdiesen Machthabern in die Hände.
Die meisten Regierungen hatten im weiteren Laufe der Zeitversagt und waren durch Marionettenpolitiker ersetzt worden.
Die Menschen hatten keine wirkliche Wahl mehr, de
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Kapitel 37426
Kapitel 38437
Kapitel 39438
Kapitel 40441
Kapitel 41449
Kapitel 42452
Epilog460
Personenverzeichnis462