: Marie-Therese Goldmann
: Schnee Das Pony im Wald
: Books on Demand
: 9783754336137
: 1
: CHF 6.10
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 252
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Claire steht kurz vor ihren Abschlussprüfungen, als sie durch einen Zufall im Wald auf ein kleines Shetlandpony stößt. Es scheint verwahrlost und alleingelassen. Das junge Mädchen fackelt nicht lange und macht sich auf die Suche nach dem Besitzer - obwohl sie vor Jahren geschworen hat, sich nach dem Verlust ihres ersten Ponys nie wieder auf Pferde einzulassen. Wem gehört das schneeweiße Pony und kann Claire ihm ein besseres Leben ermöglichen? Und was hat Tim, der unscheinbare Streber aus ihrer Klasse, damit zu tun?

Marie-Therese Goldmann wurde 1994 in Dresden geboren. 2015 veröffentlichte sie ihr Debüt"Sieh es mit meinen Augen", eine Geschichte aus der Sicht eines Pferdes. Bald folgten weitere Bücher, unter anderem'Schnee - Das Pony im Wald' und'Pferdeseele', wobei die Autorin stets Pferde in en Mittelpunkt ihrer Bücher stellte. Marie-Therese Goldmann hat 2 Kinder und lebt mit ihrem Partner immer noch in der Nähe ihrer Geburtsstadt.
Kapitel 1 - Erinnerung

Laut piepend riss mich mein Wecker aus dem Schlaf. Völlig übermüdet drückte ich auf die Snooze-Taste und drehte mich noch einmal um. Ich hasste es, zeitig aufzustehen. Im Abstand von fünf Minuten klingelte mein Wecker - doch immer wieder drehte ich mich ein weiteres Mal zur Seite. Erst als mir nur noch eine halbe Stunde Zeit blieb, um mich fertig zu machen, stand ich auf. Flüchtig fiel mein Blick auf den Kalender, der über meinem Schreibtisch hing. Dieses Datum … Es war der 4. April – Der Todestag meines geliebten Ponys Jim.

Ich kämpfte plötzlich mit den Tränen, wollte aber nicht weinen. Stattdessen gab ich mir einen Ruck, stand auf und wischte mir mit dem Handrücken über das Gesicht. »Das ist Geschichte. Ich sehe nach vorn«, flüsterte ich.

Nach Jims Tod hatte ich mir geschworen, nie wieder einen Fuß in einen Pferdestall zu setzen. Mein Herz durfte ich nicht noch einmal an ein Pferd verlieren. Denn früher oder später würde es wieder so