Bei der Begrüßung der kleinen Gruppe stellte Arnfried erfreut fest, dass er einige der Besucher kannte oder schon einmal gesehen hatte. Es freute ihn besonders, dass unter ihnen sein alter Lehrer Herr Dr. Leyendecker aus dem Orbit war und ein kleiner Junge, das war Kläuschen, der einmal Orbiter werden wollte. Die anderen waren eine bunte Mischung, zwei junge Frauen (eine mit blaugrünen Augen, die Arnfried im Gedächtnis blieben, die andere mit Rehaugen und strahlend weißen Zähnen), beide Chemotechnikerinnen von Beruf, die voller Piercings waren. Bei den vollbärtigen Männern im mittleren Alter sah Arnfried Tätowierungen an den bloßen Armen. Malcom, ein Amerikaner und Psychologe, hatte eine Lederwerkstatt. Richard war an der Uni im Fach Physik tätig. Die Gruppe wirkte lustig und gesprächig, manche von ihnen waren etwas verträumt, aber sympathisch.
Bevor es losging, kam einer der Bärtigen auf Arnfried zu und sagte: »Hören Sie, ich verstehe vermutlich von dem, was Sie uns erzählen werden, sehr wenig – bitte machen Sie es so einfach wie möglich.«
Arnfried nickte, er nahm sich vor, es zu tun. Nach der Begrüßung sagte er: »Wir sind hier an einem historischen Ort. Hier wurde in den 60er Jahren schon einmal ein Thoriumreaktor erbaut, der gut funktionierte.« Diese Worte wurden in der Gruppe kommentarlos aufgenommen. Der vollbärtige Marcell wollte wissen, wofür die und jene Rohre, Pumpen, Kabel und Uhren beziehungsweise Messgeräte dienten, was Arnfried erklärte.