: Oliver Errichiello, Arnd Zschiesche
: Grüne Markenführung Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Instrumente für ein nachhaltiges Brand- und Innovationsmanagement
: Springer Gabler
: 9783658335427
: 2
: CHF 26.60
:
: Werbung, Marketing
: German
: 214
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Das Buch analysiert die Erfolgsfaktoren ökologischer und sozialer Marken und bietet Einblicke in die Strategien moderner Konzerne, Familien- sowie Sozialunternehmen. Welche Besonderheiten kennzeichnen langfristig erfolgreiche 'grüne Marken'? Wie lassen sie sich effektiv entwickeln, steuern und kommunizieren? 

Au Basis von Betriebswirtschaft, Markensoziologie und Sozialpsychologie beschreiben die Autoren übergreifende Strukturmerkmale und zeigen Lösungen Schritt für Schritt an konkreten Beispielen auf. Erfahrungen beim Aufbau und der europaweiten Durchsetzung der grünen Marke 'wooden radio' bilden die Grundlage für zahlreiche direkt umsetzbare Empfehlungen. Der Leser erhält klare Analyse- und Umsetzungsinstrumente, um schon bestehende nachhaltige Marken im Tagesgeschäft zu verankern und junge Marken planvoll zu entwickeln. Die 2. Auflage wurde umfassend überarbeitet und um aktuelle Beispiele ergänzt.

Inspirierend für alle, die grüne Marken stark machen wollen. 



Prof. Dr. Oliver Errichiello und Dr. Arnd Zschiesche sind Geschäftsführer des Büros für Markenentwicklung in Hamburg. Darüber hinaus sind sie Dozenten für Markensoziologie und Markenführung an der Universität Hamburg und an den Hochschulen in Luzern und Mittweida. Sie sind Autoren zahlreicher Bücher zum Thema Markenführung und Markensoziologie.

Vorwort zur zweiten Auflage6
Worum geht es in diesem Buch?9
Inhaltsverzeichnis14
Über die Autoren17
1 Herausforderungen grüner Markenführung18
1.1 Grüne Artenvielfalt20
1.1.1 Grünes Wunschkonzert?23
1.1.2 Geldverdienen als grünes Problem23
1.2 Marke ist moderne Heimat25
1.2.1 Ruhe- und heimatlos durch das Leben28
1.2.2 Grünes Vertrauen entsteht nur über Zusageverlässlichkeit29
1.2.3 Langfristig orientierte Marken setzen keine (Werbe-)Lügen in die Welt: Green- und Bluewashing31
1.2.4 Purpose-Konzepte als „added value“33
1.2.5 Markenarbeit ist immer Ursachenarbeit35
2 Grüner Konsum38
2.1 Begriffsklärung: Was bedeutet „Grün“?38
2.1.1 Nachhaltigkeit39
2.1.2 Corporate Social Responsibility40
2.1.3 Öko- und biologisch41
2.1.4 Fairer Handel42
2.2 Sozialhistorische Entwicklung: Von der anonymen Menge zur individuellen Masse44
2.2.1 Das grüne Ich48
2.2.2 Beginn der grünen Idee50
2.3 Geschichte der Ökobranche52
2.3.1 Die ersten Macher52
2.3.2 Die ersten Verkaufsformen53
2.3.3 Zeitenwende ab den 1980er Jahren55
2.4 Die wirtschaftliche Bedeutung der Ökobranche heute57
2.5 Ausweitung der grünen Konsumzone60
2.5.1 Grüne Bekleidung60
2.5.2 Möbel60
6560
2.5.3 Tourismus68
2.5.4 Finanzen70
2.5.5 Konsumgüter72
2.6 Die berühmten Lohas – Eine fulminante Marketingidee77
2.7 Gibt es grüne Trends?81
2.7.1 Markensoziologische Kritik der Trendhörigkeit83
2.7.2 Medienthema Veränderung84
2.7.3 Beschleunigung als eigentlicher Inhalt86
3 Die Marke verstehen92
3.1 Ein vertracktes Ding – Die Marke als soziales Bündnissystem92
3.1.1 Ohne Markenwaren keine Warenmärkte95
3.1.2 Karl Marx: Der erste Markentheoretiker96
3.2 Zweitausend Jahre Marken und Werbung97
3.2.1 Ein „Guter Name“ entsteht, wenn (Vor-)Vertrauen existiert99
3.2.2 Orientierung in der Flut: Kinder schaukeln und E-Mails checken103
3.2.3 Wirtschaft bedeutet Kampf der Vorurteile106
3.3 Was ist Marke?107
3.3.1 Die Marke aus juristischer Sicht108
3.3.2 Die Marke aus ökonomischer Sicht109
3.3.3 Die Marke aus sozioökonomischer Sicht110
3.4 Das ist Marke126
3.4.1 Abstrakt heißt nichts130
3.4.2 Nur Grenze schafft Kraft132
3.4.3 Leistung verdichten133
3.4.4 Alltagskomplexität reduzieren135
3.4.5 Weglassen als Tugend136
4 Entwicklung, Entfaltung und Führung einer grünen Marke142
4.1 Grüne Markenführung am Beispiel wooden radio142
4.1.1 Ausgangslage142
4.1.2 New Craft: Die Geschichte des wooden radio144
4.1.3 Markenentwicklung des wooden radio147
4.2 Das Erfolgsprofil grüner Marken am Beispiel wooden radio154
4.2.1 Schritt 1 zur Stärkung der Wertschöpfung: Wie wird eine Analyse des Erfolgsprofils organisiert?160
4.2.2 Schritt 2 zur Stärkung der Wertschöpfung: Wo und wonach wird gesucht, um das Erfolgsprofil der Marke zu bestimmen?162
4.2.3 Schritt 3 zur Stärkung der Wertschöpfung: Was genau beschreibt das Erfolgsprofil der Marke?172
4.2.4 Schritt 4 zur Stärkung der Wertschöpfung: Auswirkungen auf das Tagesgeschäft177
4.3 Wie entwickelt man grüne Marken neu?181
5 Markenmanagement: Die sechs Grundsätze grüner Markenführung188
5.1 Grüne Marken erzeugen Gemeinschaft durch Transparenz188
5.2 Grüne Marken beschränken sich auf das eigene Leistungsterritorium192
5.3 Grüne Marken kommunizieren ausgewählte Aspekte der Wertschöpfungskette193
5.4 Grüne Marken verwenden Fakten, Kompetenzbeweise und Erläuterungsbeispiele194
5.5 Grüne Marken wahren ihr selbstähnliches Leistungs- und Werbemuster196
5.6 Grüne Marken knüpfen an kollektive Resonanzmuster an197
Fazit und Ausblick: Marke statt Kapitalismus199
Literatur210
Stichwortverzeichnis211
Stichwortverzeichnis211