: Ela Bellcut
: Friends of Death Jay& Lia
: TWENTYSIX LOVE
: 9783740759940
: 1
: CHF 5.00
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 276
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Sie ist seine Hoffnung. Doch ist er ihr Untergang? London - für Lia die Stadt des Neuanfangs. Verfolgt von ihren Depressionen wünscht sie sich nur ihren Frieden. Die Arbeit auf der Krebsstation im Krankenhaus hilft ihr dabei. Als ihr jedoch der Geist eines Patienten erscheint und sie darum bittet, sich um dessen Bruder Jay zu kümmern, beginnen Lias Probleme. Einerseits will sie ihm helfen, andererseits sich emotional selbst schützen. Trotz aller guten Vorsätze, entwickelt sich eine Bindung zu Jay. Aber je näher sich die beiden kommen, desto größer ist die Gefahr, sich in Jays Trauer zu verlieren. (Triggerwarnung siehe Vorwort)

Ela Bellcut ist ein laufendes kreatives Chaos. Mithilfe von To-do-Listen und diversen Notizbüchern versucht sie, ihren Alltag und ihre Projekte zu händeln. Am liebsten zieht sie sich ins Grüne zurück, verbringt Zeit mit ihrer Katze oder widmet sich ihren Ideen. Ihre schriftstellerische Tätigkeit hat sie mit Gedichten, Kurzgeschichten und Texten als Filmkritikerin für eine Onlineplattform begonnen. Im Juni 2019 ist das 1. Buch ihrer Fantasyreihe »Aderunita - das Seelenband« erschienen und vom 26-Verlag zum Top Titel und Bestseller gekürt worden. Der 2. Teil »Aderunita - die Lichtelfen« wurde im Juni 2020 veröffentlicht. Wenn ihr Näheres über sie erfahren wollt, besucht gern ihre Seiten: www.elabellcut.de www.instagram.com/ela.bellcut www.twitter.com/ElaBellcut

Es klingelte an der Wohnungstür. Nicht einmal eine Minute später hörte ich bereits, wie der Schlüssel im Türschloss umgedreht wurde.

Das kann doch nicht wahr sein.

„Sam, ich komme gleich!“, rief ich über die Schulter in den Flur hinein, während meine Tante die Wohnung betrat.

„Lilian, wir müssen los! Bist du noch nicht fertig?“

Ein frustrierter Laut kam über meine Lippen, ehe ich rief: „Sam, du sollst mich nicht mehr so nennen!“

„Verzeihung, Lia. Beeilst du dich trotzdem? Wir kommen sonst zu spät.“

Am liebsten hätte ich meine Zimmertür zugeschmissen, mich gar nicht erst angezogen und wäre zurück ins Bett gekrochen, anstatt mit meiner Tante zur Arbeit zu fahren.

Sie konnte einfach keine Ruhe geben und fing schon wieder an: „Hast du Gaia gefüttert?“

Sie sucht nur nach Fehlern!

„Nein, noch nicht. Ich bin gerade erst aus der Dusche raus. Ich mach’s gleich, wenn ich angezogen bin.“

Trotz meiner Worte hörte ich, wie Sam in der Küche herumhantierte, während ich vor dem Kleiderschrank stand und mich anzog. Ich trug schon eine schwarze Leggings und einen dünnen Pullover, über den ich nun einen