Heimatlos
Ach ja, die Flucht! Die begann eigentlich schon mit der Evakuierung, nachdem mein Elternhaus in Castrop-Rauxel im November1944 von einer Phosphorbombe völlig zerstört wurde, während wir im Tiefbunker waren, um uns vor den häufigen Bombenangriffen zu schützen.
So erlebte ich es zum Beispiel aus meiner kindlichen Erinnerung mit sechs Jahren.
Das waren meine ersten grausamen Bilder, die ich in diesem Krieg sehen musste. An der Stelle unseres Hauses war nur noch ein rauchender Trümmerberg zu sehen. Wir hatten plötzlich kein Zuhause mehr!
Von unserem Haus standen nur noch zwei Wände. Als wir nach der Entwarnung den Luftschutzbunker wieder verließen, stand der Rest unseres Hauses noch in Flammen und Rauch.
Am nächsten Tag, wir Kinder schliefen bei Freunden, versammelten sich alle Bewohner des Hauses vor der Ruine, aus der es immer noch qualmte. Eine von den zwei Wänden, die noch standen, war eine Küchenwand. Und daran hing noch mein Hampelmann. Ich glaube, der t