Am frühen Morgen schlafe ich noch einmal ein. Ich hatte meinen Wecker auf zwanzig vor sieben gestellt. Außer duschen habe ich nicht mehr viel zu tun. Doch um sechs Uhr läutet ein anderer Wecker außerhalb meines Zimmers und da sich danach im Haus nichts rührt, war der wohl für mich bestimmt. Wäre nicht nötig gewesen. Nicht wegen meines eigenen Weckers, sondern wegen der unzähligen Hähne, die seit geraumer Zeit herum krächzen. Man bedenke, ich befinde mich in einer Großstadt ohne erwähnenswerte Grünflächen. Ich dusche, ziehe mich an und warte, bis sich jemand blicken lässt, dem ich den Schlüssel übergeben kann. Pünktlich um sieben Uhr kommt die Mama aus ihrem Zimmer, dem Zimmer, in dem vermutlich auch Mann und Tochter schlafen. Was tut man nicht alles, um ein Zimmer vermieten zu können. Auf der Straße ist noch nicht viel los. Ist wohl nicht die richtige Zeit für diese Stadtmenschen. Am Kai kommt mir ein Europäer oder Nordamerikaner joggend entgegen. Ein Einheimischer würde wohl nie auf so eine absonderliche Idee kommen. Es hat die ganze Nacht nich