: Björn Gemein
: Digitale Gesundheitsanwendungen DiGA: Anforderungen und Versorgungseffekte
: Books on Demand
: 9783753405964
: 1
: CHF 8.80
:
: Allgemeines
: German
: 128
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Bereits seit mehreren Jahren bieten z. B. Apple Health oder Google Fit Anwendern die Möglichkeit, Gesundheitsdaten auf ihrem Smartphone zu organisieren, und diverse teils kostenpflichtige Gesundheits-Apps existieren bspw. für Ernährung und Fitness, aber auch für Asthma, Diabetes, Kopf- und Rückenschmerzen und Raucherentwöhnung. Mobile Geräte und digitale Technik haben somit Einzug in den Gesundheitssektor gefunden, allerdings bis dato zwar in der Weise, den Anwender mit Datensammlung, Datenverwaltung und Empfehlungen zu versorgen, dies jedoch nicht auf Basis verbindlicher Qualitätsvorgaben und auch noch nicht dahingehend, über definierte Standards eine Interaktion zwischen Anwendern/Patienten/Versicher en und Dienstleistern zu ermöglichen und, vergleichbar mit einer medikamentösen Therapie, verordnungsfähig und erstattungsfähig zu sein. Dies soll sich nun ändern durch das Digitale-Versorgung-Gesetz, das u. a. Regelungen für digitale Gesundheitsanwendungen schafft. Bezüglich der Leistungsbereiche der GKV-Regelversorgung sollen Inkompatibilitäten vermieden und eine Implementierung erleichtert werden. Als digitale Gesundheitsanwendungen in diesem Sinn bezeichnet werden"kooperative und/oder interaktive Anwendungen von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Bevölkerungsgesundheit (insbesondere über die Nutzung von mobilen Endgeräten)". Das am 19. Dezember 2019 in Kraft getretene Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation verschafft gesetzlich Krankenversicherten einen Leistungsanspruch auf digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA,"App auf Rezept"), also einem gesundheitsbezogenen Zweck dienender Software, welche von Ärzten und Psychotherapeuten zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden kann. Das vorliegende Buch gibt einen umfassenden Einblick in die Thematik, ergänzt um rd. 200 Quellenangaben und Verweise. Es handelt sich um eine mit der Note"sehr gut" bewertete Masterarbeit im Rahmen eines an der Friedrich-Alexander-Universit t Erlangen-Nürnberg absolvierten MHBA-Studiengangs.

Der Autor, 1967 in Köln geboren, ist promovierter Facharzt für Radiologie und besitzt die Zusatzbezeichnung"Medizi ische Informatik", berufsbegleitend erworben an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum. Er hat an der Universität zu Köln Humanmedizin studiert, befasst sich schon seit seiner Schulzeit mit Informationstechnologie, ist Mitglied bei HL7 Deutschland und erwarb begleitend zu seiner ärztlichen Tätigkeit das Zertifikat"Management in der Radiologie" am mibeg-Institut Medizin in Köln. Er verfügt über Erfahrung in der Entwicklung medizinischer Software, initiierte Website und E-Book des Lehrbuchs"Herold: Innere Medizin" und ist als Referent zu radiologischen Themen tätig. Seit 2009 lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main.

Abkürzungsverzeichnis


 

a. e.

am ehesten

Abb.

Abbildung

Abs.

Absatz

ACB

Actual Clinical Benefit

AFMPS

Agence fédérale des médicaments et des produits de santé (in B)

AHCPR

Agency for Health Care Policy and Research (in USA)

AHSN

Academic Health Science Network (in GB)

AIHTA

Austrian Institute for Health Technology Assessment

ANSM

Agence nationale de sécurité du médicament et des produits de santé (in F)

ANSSI

Agence nationale de la sécurité des systèmes d'information (in F)

APA

American Psychiatric Association

API

Application Programming Interface

APPKRI

Meta-Kriterienkatalog für die Beschreibung und Bewertung von Gesundheits-Apps

Art.

Artikel

AsK

Umsetzung und Erprobung von Anwendungen über einen per eGK initiierten sicheren Kommunikationskanal

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

BÄK

Bundesärztekammer

BE

Broteinheit

BfArM

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

BMG

Bundesministerium für Gesundheit (Bundesgesundheitsministerium)

BMJV

Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz

BSI

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

bspw.

beispielsweise

BVITG

Bundesverband Gesundheits-IT

BVMed

Bundesverband Medizintechnologie

bzgl.

bezüglich

bzw.

beziehungsweise

CAV

Clinical Added Value

CCG

Clinical Commissioning Group (in GB)

CE

Conformité Européenne

CHD

Connected Health Device

CMD

Connected Medical Device

CNEDiMTS

Commission nationale d'évaluation des dispositifs médicaux et des technologies de santé (in F)

CNIL

Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés (in F)

CONSORT

Consolidated Standards of Reporting Trials

d. h.

das heißt

DGPPN

Deutsche